
August
2010
Krüger Adorno Schule in Elze
Folgende Mail erreichte mich gestern von Community-Mitglied Nico:
In den letzten Tagen ist es im Gespräch, dass der Landkreis Hildesheim die Krüger Adorno Schule in Elze schließen möchte. Es wurde nun ein Protest-Lied gegen die Schließung aufgenommen.
Da ich in der Gegend mein Referendariat gemacht habe und weil das Video und der selbstgeschriebene Song ganz nett gemacht sind, möchte ich es über diesen Weg veröffentlichen. Ich finde solche Aktionen immer ganz toll und wünsche den Schülern und Lehrern der Krüger-Adorno-Schule alles Gute!
August
2010
Direkt ausm Stadion
Ich komme gerade vom Fußball und war heute im schönen Weserstadion zu Gast. Dabei habe ich heute zum ersten Mal nach den Umbauarbeiten die fertige West- und halbfertige Ostkurve gesehen. Das Weserstadion sieht langsam endlich wie ein richtiges Fußballstadion aus. Die Kurven sind jetzt relativ gerade und sehr nah am Spielfeld, sieht wirklich schick aus.
Wir hatten heute Karten auf der Südgeraden, direkt hinter den Trainerbänken. Es war echt toll, mal so nah am Spielfeld zu sitzen. Die Kommunikation, die man so mal hautnah miterleben kann, ist schon spannend. Das Spiel war ein typisches Werder-Heimspiel mit vielen Toren – wobei die zwei Kölner Tore irgendwie komisch waren. Aber unter zwei Toren macht es die Bremer Abwehr wohl einfach nicht.
Ansonsten wurden während des Spiel immer wieder die Tore aus Wolfsburg eingeblendet. Als auf der Anzeigentafel das 3:0 für Diego zu sehen war, ging ein starkes Raunen durchs Stadion – man hatte fast das Gefühl, dass die Leute sich fragten: “Mögen wir ihn jetzt noch oder pfeifen wir?”
Für mich als großen Diego-Fan ist es schon echt hart, ihn jetzt beim Nord-Konkurrenten spielen zu sehen. Wobei man neidlos anerkennen muss, dass Wolfsburg jetzt wirklich ein starkes Team hat – umso unverständlicher ist es für mich, dass man heute eine 3:0-Führung abschenkt.
Was bleibt sonst noch festzuhalten an diesem zweiten Spieltag? HSV gewohnt stark zu Beginn der Saison – am Ende der Saison landen sie trotzdem wieder, wie jedes Jahr, auf Platz 5-7. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Veh lange HSV-Trainer bleibt.
Ich setze mich jetzt wieder an Greyson Tales 4, damit Ihr am Freitag ein “Bomben”-Hörspiel serviert bekommt. Bisher klingt es echt gut…
Abschließend möchte ich Euch ein Video präsentieren, welches mir heute gleich von mehreren Leuten verlinkt wurde. Im Video wird ein siebenjähriges Fußball-Talent gezeigt, welches in einer Jugend-Mannschaft beim FC Bayern spielt. Schon beeindruckend, was der Kleine so drauf hat…
Eine Sache noch: Ich sehe in letzter Zeit immer wieder auf Facebook und/oder auf anderen Blogs, dass Ihr meine Video übernehmt – größtenteils jedoch ohne die Quelle anzugeben. Es ist einfach eine Sache der Fairness, dass man unter ein Video, welches man von einer anderen Seite übernimmt, “gefunden auf” setzt. Danke!
August
2010
Kapitänsfrage
Ich reibe mir gerade ungläubig die Augen: Bayern München verliert beim Aufsteiger Kaiserslautern mit 2:0. Was zur Hölle?
Was mich an der Sache aber wirklich nervt, ist die Tatsache, dass sowohl in der Vorberichterstattung, als auch jetzt in der Nachbetrachtung in jedem dritten Satz das Wort “Kapitänsfrage” vorkommt. Kann es sein, dass diese dämliche Frage die Medien wesentlich mehr interessiert, als die Fußball-Nation? Entschuldigt meine Formulierung, aber: Scheiß doch der Hund drauf, ob jetzt Lahm oder Ballack Kapitän unserer Nationalmannschaft wird! Ich kann es einfach nicht mehr hören! Gebt bitte Schweini die Binde, damit die verdammte Diskussion endlich mal vorbei ist!
Nervt Euch auch, dass dieses Thema immer noch täglich durch die Presse geistert? Oder ist die Position des Kapitäns doch so weltbewegend, dass man über nichts anderes mehr reden darf?
August
2010
Geburtstag!
Auch über diesen Weg nochmal tausend Dank für die vielen netten Geburtstagswünsche und -grüße, die mich heute per Mail, PM, Query oder über Facebook erreichten. Ich weiß das wirklich zu schätzen! Und nein, ich werde nicht 40, sondern “erst” 36
August
2010
Platzreife bestanden!
Ja, liebe Leute, heute Abend war es nun endlich soweit: Ich hatte meine praktische Prüfung. Seit vier Wochen möchte ich diese Prüfung jetzt schon machen, weil ich es spielerisch locker drauf habe. Unser Trainer wies mich aber stets darauf hin, dass wir uns als Team angemeldet hätte, und ich gefälligst auf meinen Kollegen zu warten hätte. Und ausgerechnet jetzt, wo dieser halbwegs auf einem Niveau ist, auf dem er die Prüfung geschafft hätte, muss er mit gesundheitlichen Problemen pausieren. Zusammengefasst: Ewig lange gewartet und am Ende durfte ich die Prüfung dann doch alleine machen.
Eine Prüfung für den Golfschein müsst Ihr Euch so vorstellen: Man spielt sechs Löcher. Von diesen sechs Löchern darf man seine schlechtesten beiden Ergebnisse streichen lassen – es werden also nur vier Löcher gewertet, die im Schnitt drei über Par sein müssen. Für jedes Loch bekommt man je nach Ergebnis eine bestimmte Anzahl von Punkten – am Ende muss man nach den sechs Löchern (und den vier gewerteten) eine gewisse Gesamtpunktzahl erreicht haben. Die Golfer nennen dieses Zählspiel das Stableford-System.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war nach drei Löchern durch und hatte die Punkte, die ich brauchte (ich spielte +2, Par und +1). Mein Trainer bekam den Mund nicht mehr zu. War schon ein spaßiger Abend. Anfang September spiele ich im Verein mein erstes Turnier. Drückt mir die Daumen!
August
2010
Das Wunder von Genua
Und wieder mal beschert Werder Bremen Deutschland einen denkwürdigen Fußball-Abend. Ich bin heute Abend zehn Jahre gealtert, habe aber das perfekte Geburtstagsgeschenk erhalten. Nach einer desolaten ersten Halbzeit, wurde Werder im zweiten Durchgang jede Minute stärker und am Ende folgte der verdiente Lohn. Ein perfektes Beispiel für den Spielverlauf war Marin: Anfangs stand er völlig neben sich, konnte keine drei Meter laufen, ohne über den Ball zu stolpern. Ab der 60sten Minute hat er das Spiel seines Lebens gemacht.
Hinzu kommt, dass zwei der drei Tore von Genau knappes Abseits waren – knapp, aber in der Wiederholung deutlich zu sehen. Dass ausgerechnet Rosenberg das wichtige Anschlusstor macht, den alle Bremer liebend gerne vor der Saison abgegeben hätten, ist natürlich mal wieder eine “Laune des Schicksals”. Die Verlängerung war natürlich hochüberlegen gespielt von Werder: Auf einmal gelang alles, die Abwehr stand bombenfest und vorne wurde toller Kombinationsfußball gespielt.
Natürlich kann man am Ende von einem glücklichen Weiterkommen sprechen, weil das 1:3 halt in der Nachspielzeit gefallen ist. Schaut man sich aber den Spielverlauf an und vor allem das, was Werder in der zweiten Halbzeit an Kampf und Willen gezeigt hat, so ist das Ergebnis am Ende mehr als verdient.
Abschließend möchte ich noch all die netten HSV-Fans grüßen, die am Wochenende (und gerade während des Spiels) über alle möglichen Wege ihrer Schadenfreude Luft gemacht haben: Zehn Jahre Frust und Dominanz der Grün-Weißen haben halt Spuren hinterlassen. Viele Grüße also, liebe HSV-Fans: Und, was macht Ihr so, wenn wir Champions-League spielen?
