
März
2010
Pornografie in der Schule
Community-Mitglied Kai hat mir die Tage einen super-interessanten Artikel bei Spiegel-Online verlinkt, in dem es um ein Thema geht, welches zwar allgegenwärtig ist, aber in Schulen größtenteils gemieden wird:
Sexfilme auf Handys, vulgäre Texte in Rap-Songs: Pornografie ist leichter zugänglich als je zuvor, auch für Kinder. Lehrer müssen darauf reagieren, fühlen sich aber oft überfordert. Eine Pädagogikprofessorin will das Problem lösen – indem sie Pornos im Unterricht zeigt [...]
Seit manche Porno-Seiten im Internet zu einer Art bewegter Dr.-Sommer-Rubrik 2.0 geworden sind, seit auf Schulhöfen Porno-Rap und Porno-Clips auf Handys laufen, werden Lehrer mit pornografisierten Unterhaltungswelten von Teenagern konfrontiert. Theoretisch wäre die Schule der ideale Ort, um ein paar verquere Vorstellungen gerade zu rücken, die der Konsum dieser Bilder und Texte mit sich bringen kann. Die Schule erreicht in Deutschland schließlich alle Minderjährigen, auch die aus sozialen Randbezirken, wo sogenannte Porno-Rapper oft besonderes gern gehört werden.
Die Lehrer sind auf diesen Job allerdings denkbar schlecht vorbereitet. Viele plagt eine dreifache Angst: Sie fürchten sich vor der Direktheit der Schüler, vor der Reaktion der Eltern – und vor sich selbst. Es müssen gar nicht die allerfrechsten Sprüche sein: “Herr Müller, wie nennst du deine Frau beim Se-he-x?” Es reichen schon Erkundigungen nach Blowjobs oder Cumshots [...]
Als guten Startpunkt sieht sie das Vokabular des Porno-Raps: Wie werden Frauen da bezeichnet? “Fotzen”, “Schlampen”. Ist das für euch okay? Was haltet ihr davon? Im Gespräch über solche Textsequenzen könne man die Merkmale von Pornografie herausarbeiten, dazu ließe sich im Vergleich Literatur über “Begehren, Anmachen, Geschlechtsverkehr” besprechen.
In der aufbauenden Unterrichtssequenz müsste den Schülern dann erklärt werden, was Pornos zeigen – damit sie sich entscheiden können, ob sie pornografische Bilder sehen und diskutieren möchten. “So wird das Besprochene veranschaulicht und eine eigene begründete Position zum Thema Pornografie gefördert”, sagt Etschenberg. Es klinge vielleicht komisch: Aber gefragt sei Porno-Kompetenz.
Ein wirklich spannendes Thema – wie steht Ihr zu der Sache?
Hier gehts zum kompletten Artikel –> Klick mich
März
2010
Dies und das
Ihr kennt das mittlerweile schon: Viele Kleinigkeiten werden von mir einfach zusammen in einen Blogeintrag gequetscht…
- Stichwort: Neues Hörspiel. Scheinbar habe ich Euch mit meinen Tagebucheinträgen etwas hungrig auf das neue Werk gemacht. Mich erreichen aktuell viele Mails, in denen die Frage gestellt wird, ob es was neues gibt und wann der erste Teil endlich fertig ist. Momentan gibt es noch zwei Probleme:
1. Es fehlen mir immer noch zwei Sprecher, bzw. zwei Rollen sind noch unbesetzt. Bei einer dieser beiden Rollen handelt es sich um eine Erwachsenen-Rolle (männlich), für die ich zwar bereits eingesprochene Sätze auf der Platte habe, mit denen ich aber ehrlich gesagt nicht 100% zufrieden bin, weil die Stimme meiner Meinung nach nicht 100% zur Rolle passt. Darüber hinaus fehlt die wohl wichtigste Kinderrolle des Hörspiels, welche sowohl im ersten, also auch im zweiten Teil einen wichtigen Part einnimmt. Diese Rolle muss meiner Ansicht nach einfach top besetzt sein. Falls Ihr also talentierte Kinder habt, die zwischen 10 und 14 sind und schauspielerisches Talent besitzen, zerrt sie doch bitte für mich vor’s Mikrofon.
2. Der Soundtrack zum Hörspiel. Der gute, alte aequitaS hat sich ja bereit erklärt, für die musikalische Untermalung meiner Geschichte zu sorgen. Als Musiker ist man leider davon abhängig, dass einen “die Muse küsst”. Ich habe jetzt für den ersten Teil drei musikalische Parts geplant – einen Intro-Song und zwei instrumentale Passagen. Ich kann einfach nicht erwarten, dass der arme Kerl innerhalb von zwei Wochen damit fertig ist. Ich gehe ihm, denke ich, eh schon genug auf den Sack.
Wenn jemand von Euch da draußen also auch musikalisch ambitioniert ist und evtl. Stücke beisteuern möchte, wäre ich dafür sehr dankbar. Mir ist halt wichtig, dass wir ausschließlich eigenproduzierte Stücke im Hörspiel haben, damit uns keiner was kann.
- Nach meinem Blogeintrag gestern wurde mir mal wieder bewusst, was ich für eine geile Community habe. Dutzende Mails erreichten mich, in denen mir Community-Mitglieder ihre WoW-Accounts anboten. Mich freut vor allem die Geste an sich sehr. Da ich gerne weiterhin mit den Jungs vom alten Kreuzzug raiden würde, wäre ich sehr an einem Horden-Hunter oder – Rogue interessiert. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass viele Community-Mitglieder ihre WoW-Accounts natürlich an ihre B-Net-Accounts gebunden haben. Das ist zwar zum einen die perfekte “Verkleidung”, so dass ein weiteres “Accountverkauf”-Bannen nahezu ausgeschlossen ist, allerdings haben viele dieser großzügigen “Schenker” auch alle anderen Blizzard-Games an die jeweiligen Accounts gebunden. Ich verstehe jeden, der so ein Risiko nicht eingehen möchte. Trotzdem weiß ich den Versuch zu schätzen, also vielen Dank dafür Leute.
- Die Arbeiten an wowszene.de und unserem neuen Portal haben am Wochenende begonnen. Wir werden in den nächsten Wochen alle unsere Seiten zusammenfassen. Das bedeutet in der Praxis, dass alle Seiten über eine User-Database gesteuert werden. Man registriert sich also nur einmal und kann sich damit bei all unseren Seiten einloggen. Darüber hinaus werden wir wie angekündigt wowszene.de ein neues und zeitgerechteres Design verpassen. Und auch die Namen unserer Seiten werden wir leicht abändern, damit auch darüber erkennen kann, dass alle unsere Projekte zusammengehören.
Es wird sich in den nächsten Wochen also in dieser Richtung also einiges tun.
März
2010
Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig!
Fast 35.000 Deutsche legten beim Bundesverfassungsgericht gegen die seit 2008 geltende Vorratsdatenspeicherung Beschwerde ein. Heute (02. März 2010) fällte der erste Senat das Urteil, dass das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig sei und in seiner aktuellen Form gegen Artikel 10.1 des Grundgesetzes verstoße.
Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.
Außerdem veranlasste das Gericht die umgehende Löschung aller bis dato durch das Gesetz gesammelten Daten und erklärte das Gesetz für nichtig.
Das Bundesverfassungsgericht begründete Ihre Entscheidung unter anderem damit, dass für eine Speicherung derartiger Daten hohe Ansprüche an die Sicherheit gestellt sind und das deutsche Gesetz außerdem über die durch die EU vorgeschriebenen Regelungen hinaus geht.
Danke an bureau55 für die Einsendung!
März
2010
Game-TV.com wird LvL Up
Mit einer neuen Marke, neuem Programm und einer neuen Website geht der Sender am 2. März 2010 ab 16:00 Uhr wieder auf Sendung.
München, 2. März 2010 – Am Dienstag, dem 2. März 2010 geht der komplett überarbeitete Web-Sender LvL Up (ehemals Game-TV.com) online. In den letzten neun Monaten wurden das Senderkonzept und die Website komplett überarbeitet. Ab 18:30 Uhr wird erstmals aus dem neuen Studio live gesendet und LvL Up den Zuschauern vorgestellt. Der Sender ist ab sofort unter www.lvlup.tv erreichbar.
Zum Senderstart können neue und alte Fans des Senders viele Sachpreise gewinnen: Unter anderem werden zwei Sony Playstation 3 Konsolen mit Heavy Rain bzw. Battlefield Bad Company 2, eine Nintendo Wii Black Konsole und einen Nintendo DSi mit zwei Spielen unter den Zuschauern verlost.
Mit der Neuausrichtung möchte Geschäftsführer Volker Heinrich den Sender vor allem für neue Zielgruppen öffnen: „Unsere Themen sind in den letzten Monaten immer vielfältiger geworden. Besonders auf Themen zu Online-Gaming, Mobile, Hardware und Digital-Lifestyle haben wir von unseren Zuschauern gutes Feedback bekommen. Die Marke LvL Up gibt uns die Freiheit, uns auch in diesen Bereichen noch weiter zu entwickeln.“
Der Sender konzentriert sich in Zukunft noch mehr auf Live-Sendungen mit tagesaktuellen Videos und News. Die neuen Moderatoren sind bekannte Gesichter: Hendrik Luehrsen, Mark Hinkel, Björn Jahn, Oliver Heldt, Phillip „Zeis“ Lentz und Oliver „Doc“ Steffens bleiben dem Sender erhalten.
März
2010
Neues Hörspiel, Tagebuch 02.03.
Obwohl ich “nur” in einem kleinen Tagebuch-Eintrag hier auf meinem Blog erwähnt habe, dass ich viele Sprecher für mein neues Hörspiel suche, war die Resonanz bisher überwältigend. Ich denke, es ist meiner langjährigen guten Arbeit an Allimania zu verdanken, dass die Leute wirklich daran glauben, dass das neue Projekt evtl. was richtig tolles sein könnte. Sich für ein Projekt zu bewerben, von dem man im Grunde überhaupt nichts weiß (bis auf die Tatsache, dass es Stevinho geschrieben hat), finde ich einen durchaus gewagten Schritt, bzw. einen ziemlichen Vertrauensbeweis.
Was mich am meisten an der ganzen Sache erstaunt, ist die Qualität der eingeschickten Beiträge. Ich kann mich beispielsweise bei Allimania nicht an eine einzige Gastsprecherausschreibung erinnern, in der wir solch qualitativ hochwertige und professionelle Sprecher dabei hatten. Wenn Ihr Euch an die WoW-Nacht erinnert, hat sich ja bereits dort eine Dame namens Sabby beworben. Ich habe Ihr dann am Wochenende ihre Sätze für eine wichtige weibliche Rolle geschickt. Als ich gestern die gesprochenen Sätze von ihr bekommen habt, bin ich fast vom Stuhl gefallen. In fünf Jahren Hörspiel hatte ich noch nie eine solche Gänsehaut, wenn mich gesprochene Files erreicht haben. Wahnsinn die Frau! Darüber hinaus ist es einfach ein unglaublich gutes Gefühl, wenn Leute dem eigenen Werk Leben einhauchen.
Im Grunde hatte ich eigentlich geplant, mal wieder selbst die Hauptrolle in meinem neuen Hörspiel zu übernehmen, bzw. ich hatte es offen gelassen, und es davon abhängig gemacht, ob ich den richtigen Sprecher/die richtige Stimme für die Hauptperson finde. Und lasst mich Euch sagen: Ich habe die absolut perfekte Stimme dafür gefunden. Daher werde ich mich wohl beim neuen Hörspiel ausschließlich auf das Drehbuch, den Schnitt und die Produktion beschränken. Da ich selbst der Ansicht bin, dass ich eh nicht die beste Sprecherstimme habe, passt mir das eigentlich ganz gut.
Abschließend möchte ich aber noch anmerken, dass immer noch einige Rollen zu vergeben sind. Vor allem die Kinderrollen konnte ich noch nicht zufriedenstellend besetzen. Ich habe heute versucht, meine Klasse die Rollen einsprechen zu lassen, allerdings haben die Kinder große Probleme, sich schauspielerisch auf die Rollen einzulassen, wenn die ganze Gruppe zuhört. Daher werden ich Freitag nach der Schule die interessierten Schüler nochmal einzeln vorsprechen lassen. Ansonsten gilt aber: Wenn Ihr von der Stimme her glaubwürdig eine Rolle, die zwischen 10 und 12 Lebenjahren angelegt ist, sprechen könnt, schickt mir einfach eine Probefile von Euch. Gleiches Recht für alle!
Zum Schluss möchte ich noch kurz einer bestimmten Frage in den Comments zuvorkommen: Ich kann noch nicht sagen, wann der erste Teil des Hörspiels erscheint. Ich arbeite bereits am zweiten Drehbuch, allerdings kann ich den ersten Teil erst veröffentlichen, wenn alle Rollen perfekt besetzt sind und aequitaS mit seinem musikalischen Part fertig ist.
Februar
2010
Blizzard Werbung
Wo wir gerade dabei sind, passt ein Screenshot aus dem offiziellen Blizzard-Forum ganz gut zu der ganzen “geschmacklos”-Diskussion. Ich lasse die ganze Sache einfach mal völlig unkommentiert und verweise auf den von Community-Mitglied Daniel eingeschickten Screen. Man achte bitte auf die Banner-Werbung ganz rechts.
Kann sich Blizzard eigentlich selbst bannen?
