
März
2010
Stevinho Gametest #37
Mit was kann man schöner Aggressionen abbauen, als wenn man mit einem wirbelnden Barbaren durch eine große Menge böser Zombies “fegt”? God of War 3 ist die Fortsetzung einer Serie, in dessen Mittelpunkt der “Gott des Krieges” steht – auch wenn man sich hierbei nicht genau an die vorgegebenen Fakten aus der griechischen Mythologie hält. Der Titelheld Kratos ist einer der vielen Söhne des Göttervaters Zeus. Im Gegensatz zu sonstigen Filmen, Büchern oder Spielen ist Kratos seinem Vater aber nicht sonderlich wohlgesonnen, sondern strebt seit längerer Zeit als Ziel an, den Olymp von den Göttern und ganz besonders von Zeus zu befreien.
God of War 3 ist eine Art “Hack ‘n Slay” mit Elementen aus anderen Spielen, die äußerst stimmig miteinander verknüpft wurden. Das Ganze wird durch eine mitreißende Story und eine angemessene Atmosphäre vollendet.
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März
2010
Altersfreigabe
Ich möchte mit Euch über ein Thema sprechen, was mich in letzter Zeit immer wieder ziemlich nachdenklich gestimmt hat: Als ich früher neben dem Studium bei Saturn in der Software-Abteilung gearbeitet habe, war ich immer zutiefst erschüttert, wenn Eltern oder Großeltern für ihre Kinder Spiele gekauft haben, die nicht für ihr Alter freigegeben waren. Ich habe mir damit so manchen verbalen Rüffel eingefangen, wenn ich in so einem Fall versucht habe, den Leuten zu erklären, dass der Titel eben nichts für den Sohn oder den Neffen ist. “Halten sie sich da raus, das geht sie gar nichts an”, so lautete stets die Antwort. Natürlich sind die Altersfreigaben teilweise etwas seltsam, aber wenn ich sehe, dass eine Oma ihrem 12jährigen Neffen “Resident Evil” kauft, dann muss man nicht anfangen, die USK zu hinterfragen. Ich finde es absolut unverantwortlich von Erziehungsberechtigten, dem eigenen Kind solche Inhalte zugänglich zu machen.
Einige von Euch werden jetzt anmerken, dass die Kinder eh an die Spiele kommen, sei es durch Freunde auf dem Schulhof oder durch einen illegalen Download im Netz. Mag sein, und gerade deshalb ist es die Pflicht der Erziehungsberechtigten, darauf zu achten, was das eigene Kind spielt. Man kann sich als Elternteil nicht darüber aufregen, dass die “bösen” Computerspiele ihre Kinder abhängig, süchtig oder zu Amokläufern machen, aber vorher billigend daneben stehen. Vor dem Computerspiel-Zeitalter hat man die Kinder vor dem Fernseher “geparkt” und heute setzt man sie vor den Rechner oder die Konsole – Hauptsache man hat seine Ruhe, hab ich Recht?
Nächste Woche steht bei uns an der Schule wieder die alljährliche Projektwoche an. Ich werde darin das Projekt “Computer und Medien” leiten – sprich, wir werden wieder ein schönes Video produzieren. Darin soll es unter anderem auch um die Spiele-Gewohnheiten der Kids gehen. Ihr werdet sicher mit den “Ohren schlackern”, wenn Ihr hört, was die Schülerinnen und Schüler an meiner Schule so in ihrer Freizeit zocken. In meiner siebten Klasse beispielsweise werden von den Jungs Spiele wie “Killzone 2″ und “GTA IV” angegeben. Ihr werdet jetzt sicher anmerken, dass dies nur “heiße Luft” ist und die Kinder maßlos übertreiben. Von wegen, laut ihren Erzählungen treffen sie sich 2-3 Mal in der Woche und zocken die Spiele zusammen – und das habe ich bei Dialogen untereinander, an denen ich eigentlich gar nicht beteiligt war, “mit einem Ohr” rausgehört.
Wenn ich meine Jungs frage, was ihre Eltern denn dazu sagen, bekomme ich als Antwort meistens: “Das ist denen egal, solange ich nicht nur solche Spiele zocke”. Alles klar, ich darf also Leuten den Kopf abschießen, wenn ich es nicht den ganzen Tag mache und als Ausgleich eine Runde “Hello Kittie” spiele?
Leute, Ihr kennt mich, ich bin nun wirklich kein Spießer in dieser Hinsicht, aber ich verstehe einfach nicht, wie Eltern sich immer wieder öffentlich hinstellen und Verbote fordern können, aber nicht mal in der Lage sind, bei einem Computerspiel die USK-Altersfreigabe zu beachten. Wenn man sich daran hält, muss man nämlich auch nichts verbieten. Aber das wiederum würde ja voraussetzen, dass sich manche Eltern auch mal mit ihren Kindern auseinandersetzen, und das geht nun wirklich zu weit, oder?
März
2010
Stevinho Gametest #36
Eigentlich hatte ich den 36sten Stevinho Gametest ja für den Wochenbeginn versprochen, leider hat sich die ganze Sache aufgrund einer ziemlich hartnäckigen Erkältung um ein paar Tage verschoben. Allerdings habe ich mir dafür für den Bad Company 2 Gametest wieder etwas Besonderes für Euch einfallen lassen…
Bad Company 2 ist ein Egoshooter, das dürfte jeder wissen. Ebenfalls dürften alle treuen Zuschauer meiner Gametests wissen, dass ich im Grunde ein “Shooter”-Hasser bin. Würdet Ihr mir glauben, wenn ich Euch sage, dass mir Bad Company 2 trotzdem richtig viel Spaß gemacht hat?
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März
2010
Dies und das
Ihr kennt das mittlerweile schon: Viele Kleinigkeiten werden von mir einfach zusammen in einen Blogeintrag gequetscht…
- Stichwort: Neues Hörspiel. Scheinbar habe ich Euch mit meinen Tagebucheinträgen etwas hungrig auf das neue Werk gemacht. Mich erreichen aktuell viele Mails, in denen die Frage gestellt wird, ob es was neues gibt und wann der erste Teil endlich fertig ist. Momentan gibt es noch zwei Probleme:
1. Es fehlen mir immer noch zwei Sprecher, bzw. zwei Rollen sind noch unbesetzt. Bei einer dieser beiden Rollen handelt es sich um eine Erwachsenen-Rolle (männlich), für die ich zwar bereits eingesprochene Sätze auf der Platte habe, mit denen ich aber ehrlich gesagt nicht 100% zufrieden bin, weil die Stimme meiner Meinung nach nicht 100% zur Rolle passt. Darüber hinaus fehlt die wohl wichtigste Kinderrolle des Hörspiels, welche sowohl im ersten, also auch im zweiten Teil einen wichtigen Part einnimmt. Diese Rolle muss meiner Ansicht nach einfach top besetzt sein. Falls Ihr also talentierte Kinder habt, die zwischen 10 und 14 sind und schauspielerisches Talent besitzen, zerrt sie doch bitte für mich vor’s Mikrofon.
2. Der Soundtrack zum Hörspiel. Der gute, alte aequitaS hat sich ja bereit erklärt, für die musikalische Untermalung meiner Geschichte zu sorgen. Als Musiker ist man leider davon abhängig, dass einen “die Muse küsst”. Ich habe jetzt für den ersten Teil drei musikalische Parts geplant – einen Intro-Song und zwei instrumentale Passagen. Ich kann einfach nicht erwarten, dass der arme Kerl innerhalb von zwei Wochen damit fertig ist. Ich gehe ihm, denke ich, eh schon genug auf den Sack.
Wenn jemand von Euch da draußen also auch musikalisch ambitioniert ist und evtl. Stücke beisteuern möchte, wäre ich dafür sehr dankbar. Mir ist halt wichtig, dass wir ausschließlich eigenproduzierte Stücke im Hörspiel haben, damit uns keiner was kann.
- Nach meinem Blogeintrag gestern wurde mir mal wieder bewusst, was ich für eine geile Community habe. Dutzende Mails erreichten mich, in denen mir Community-Mitglieder ihre WoW-Accounts anboten. Mich freut vor allem die Geste an sich sehr. Da ich gerne weiterhin mit den Jungs vom alten Kreuzzug raiden würde, wäre ich sehr an einem Horden-Hunter oder – Rogue interessiert. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass viele Community-Mitglieder ihre WoW-Accounts natürlich an ihre B-Net-Accounts gebunden haben. Das ist zwar zum einen die perfekte “Verkleidung”, so dass ein weiteres “Accountverkauf”-Bannen nahezu ausgeschlossen ist, allerdings haben viele dieser großzügigen “Schenker” auch alle anderen Blizzard-Games an die jeweiligen Accounts gebunden. Ich verstehe jeden, der so ein Risiko nicht eingehen möchte. Trotzdem weiß ich den Versuch zu schätzen, also vielen Dank dafür Leute.
- Die Arbeiten an wowszene.de und unserem neuen Portal haben am Wochenende begonnen. Wir werden in den nächsten Wochen alle unsere Seiten zusammenfassen. Das bedeutet in der Praxis, dass alle Seiten über eine User-Database gesteuert werden. Man registriert sich also nur einmal und kann sich damit bei all unseren Seiten einloggen. Darüber hinaus werden wir wie angekündigt wowszene.de ein neues und zeitgerechteres Design verpassen. Und auch die Namen unserer Seiten werden wir leicht abändern, damit auch darüber erkennen kann, dass alle unsere Projekte zusammengehören.
Es wird sich in den nächsten Wochen also in dieser Richtung also einiges tun.
März
2010
Permban – Accountverkauf
Da mich immer noch viele Mails erreichen, was aus meinem Account geworden ist, möchte ich Euch in dieser Sache einmal auf den neuesten Stand bringen. Mein Account wurde vor einigen Tagen permanent gebanned. Aber nicht wegen des verbotenen Gildennames, sondern aus einem anderen Grund – als kleine Anmerkung: Laut Blizzard habe ich für den Gildennamen nur eine Verwarnung bekommen und nichts weiter.
Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, habe ich hier auf meinem Blog vor über einem Jahr nach einem Priester-Account gesucht. Ein nettes Community-Mitglied, welches mit WoW aufhören wollte, überließ mir seinen Account für nen “Appel und’n Ei”. Ich spielte seinen Account also weiter (übrigens weit über ein Jahr), und nun hat ihn Blizzard mit der Begründung “Accountverkauf” gebanned. Was ich an der Sache nicht verstehe, ist, dass ich alles vorweisen konnte, was sie einforderten: Den Original-CD-Key, die Geheimfrage und eine Ausweiskopie des Besitzers. Es war in meinen Augen also mehr als sichergestellt, dass ich vom Accountbesitzer dazu autorisiert bin, mit seinem Account weiterzuspielen. Ihr kennt Blizzard, Begründungen bekommt man keine, es wird einfach gebanned. Was ist denn so verwerflich daran, mit einem fremden Account, den man käuflich erworben hat, weiterzuspielen? Es passt einfach nicht in mein Rechtsverständnis, dass man dagegen vorgeht…
Ich habe heute ein langes Gespräch mit meinem Anwalt darüber geführt, inwieweit man dagegen vorgehen kann. Was dabei herausgekommen ist, möchte ich Euch zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, weil ich nicht möchte, dass Ihr in irgend einer Form vorbelastet seid. Denn ich möchte Euch über diesen Blogeintrag fragen, was für Erfahrungen Ihr in Sachen Accountkauf oder -verkauf bisher gemacht habt. Ist jemand da draußen evtl. schon mal dagegen vorgegangen? Was sagen die Juristen unter Euch zu der Sache? Ist Blizzards Policy/AGB/EULA in diesem Zusammenhang nach deutschem Recht unantastbar?
