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11
Februar
2010

Schulfach Computerspiele?

Christoph Brüning ist Lehrer im Bundesland Nordrhein-Westfalen und behandelt mit seinen Schülern Computerspiele im Unterricht. Das berichtet er in einem Interview mit dem IT-Portal Golem. Er geht sogar noch weiter und vertritt die Meinung, dass eigentlich eigenständiges Fach nötig wäre. »Wir haben keine andere Wahl, als Computerspiele mit in den Unterricht zu nehmen, weil das zur Lebenswirklichkeit der Schüler gehört«, sagt Brüning im Gespräch.

Warum eigentlich nicht? Danke an Kai für den Link.

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95 Kommentare

Seiten: [1] 2 3 4 5 » Show All

schrieb am 11. Februar 2010 um 19:48 Uhr Gravatar von Clubwear

Die Mitmachbereitschaft der Schüler wäre sicherlich gegeben.

Simulant
schrieb am 11. Februar 2010 um 21:25 Uhr Gravatar von Simulant

Das Problem an der Sache wäre allerdings, dass viele im Unterricht, die Computer nur zum spielen etc benutzen würden, kenne das zumindest so aus meinem Informatik-Leistungskurs (schade eigentlich um das vorhandene Potenziel vieler Schüler).
Ich persönlich wäre direkt für ein Fach, was sich ausschließlich mit der kritischen Auseinandersetzung mit Medien beschäftigt. Ich weiß zwar nicht, wie das an anderen Schulen gehandhabt wird, aber an unserer Thüringer Schule kommt diese Thematik definitiv viel zu wenig ins Gespräch.

 
 
Hollow
schrieb am 11. Februar 2010 um 19:50 Uhr Gravatar von Hollow

Vielleicht etwas schwer durchsetzbar, aber durchaus intelligent.
Allerdings gibt es auch kein eigenes Fach für Filme… aber Bücher werden im Deutschunterricht interressanter weise schon eher durchgenommen.
In jedem Spiel steckt eine kleine Botschaft, in jedem Spiel steckt eine Idee des Entwicklers, welcher sich wünscht, dass diese Idee das Herz des Spielers erreicht und in ihm leben kann. Ein Spiel ist nämlich garnicht so anders wie ein gutes Buch, wenn nicht sogar noch eine intensivere Erfahrung, da du selbst in der Geschichte mitspielst. Das kann, meiner Meinung nach, sehr wertvoller Unterrichtsstoff für Schüler sein, damit Sie lernen, Spiele als mehr zu betrachten als bloses geballer.
Zu schade, dass viele Vorurteile gegenüber diesem Thema haben…

Prototyp
schrieb am 11. Februar 2010 um 21:24 Uhr Gravatar von Prototyp

Also Ich bin Gamer mit Leidenschaft und bin trotzdem der Meinung ein eigenes Fach nur für Games wäre nicht sinnvoll weil :
Spiele in erster Linie Unterhaltung sind(deswegen heißen sie ja auch Spiele)
und nicht wie Bücher zur Mitteilung genutzt werden.
Das Beispiel mit Harry Potter ist natürlich ein besonders Gutes , auch mit Bezug auf Counterstrike über Moral zu reden..
Aber ein Fach allein ?

Hollow
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:52 Uhr Gravatar von Hollow

Ich würde nicht sagen, dass sich Bücher so großartig von Spielen in der Hinsicht auf Unterhaltung unterscheiden. Ich mein, Bücher wie Harry Potter sind sicher mehr Unterhaltung als “Mitteilung”, auch wenn in dem Buch sicher die eine oder andere kleine Botschaft drinne steckt ;)
Der Unterschied liegt eher darin, dass es auch die Sorte Bücher gibt, die mehr an eine Dokumentation im Fernsehen erinnern als an ein Spiel. Aber Spiele, die eher eine informierende Funktion haben, sind leider eher selten. Passt natürlich auch nicht immer. Zu einer Doku über das Kanadische Robbenschlachten würde ich jedenfalls kein Spiel rausbringen wollen…

Spiele als alleiniges Fach währe, meiner Meinung nach, ein Mix aus den Fächern Wirtschaft und Gesellschaft, Ethik bzw. Philosophie und Informatik. Zum einen gäbe es vielle Diskussionen über die Gewalt in vielen Spielen. Dann währe da noch die Frage: “Wieso verkauft es sich so gut bzw schlecht?”. Man könnte an vielen Stellen auch diskutieren “Was begeistert mich an diesem Spiel so besonders und warum?” oder zB. bei einem Schocker “Warum bin ich gerade an der und der Stelle vielleicht etwas ängstlich etc.?”, was beides dann eher unter Philosophie/Ethik fallen würde, auch wenn das nicht zu 100% passt. Bei vielen Spielen, die angeblich Suchtfördernd sind, könnte man auch untersuchen, warum die Spiele das überhaupt sind bzw. was an ihnen so “süchtig” macht.

Ich finde, das ist sehr viel interressanter Stoff. Vielleicht als eigenes Fach etwas übertrieben, aber zB. für einen Wahlpflichtkurs Ideal geeignet.
Ich glaub, wenn Steve sowas als WPK anbieten würde/könnte, währe das sicherlich ein Erfolg.

PS:
Das Problem währe allerdings, dass dann im Zeugniss steht, der Schüler hatte Computerspielunterricht o.ä.. Und viele Arbeitgeber der älteren Generation (welche ja des öfteren ein paar Vorurteile hat) sehen sowas bestimmt nicht sehr gerne… und ein paar Eltern würden vielleicht auch nicht gerade begeistert sein.

Prototyp
schrieb am 12. Februar 2010 um 16:47 Uhr Gravatar von Prototyp

Und warum die Spiele dann nicht einfach in die Fächer “Wirtschaft und Gesellschaft, Ethik bzw. Philosophie und Informatik.” einbringen ?

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
toaster
schrieb am 12. Februar 2010 um 12:25 Uhr Gravatar von toaster

auch bücher werden zur unterhaltunge genutzt^^ jedenfall lese ich deswegen welche

 
 
Besserwisser
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:31 Uhr Gravatar von Besserwisser

Das Problem ist einfach, dass Bücher lesen zu KÖNNEN viel wichtiger ist als mit Computerspielen umgehen zu können.

Schließlich haben Bücher einen viel größeren Stellen wert (alleine schon Fachbücher, Internetliteratur und vieles mehr)

 
kitzune
schrieb am 12. Februar 2010 um 14:45 Uhr Gravatar von kitzune

also ich spiele ebenfalls leidenschaftlich gerne aber mit büchern zu vergleichen ist nicht gut.
wenn man bücher liest ist, trotz gegebener personen und umgebungen, noch sehr viel fantasie mit im spiel.
in spielen ist alles schon festgelegt den man sieht es ja aber in büchern sieht alles bei jedem ein bisschen anders aus.
Bsp. harry potter sah in meiner fantasie total anders aus als im film.
ich hoffe ihr versteht was ich meine :P

Hollow
schrieb am 12. Februar 2010 um 16:00 Uhr Gravatar von Hollow

Hast schon recht, aber diese fantasie ist nicht das, was den Wert der Bücher in der Schule ausmacht ^^;

 
 
 
Long John Platinum
schrieb am 11. Februar 2010 um 19:52 Uhr Gravatar von Long John Platinum

Seien wir mal ehrlich: Eigentlich müssten die kulturellen Einflüsse, die jeden Tag auf uns und unsere Kleinen daniederprasseln, für sich ein eigenes Schulfach begründen.

Vielleicht wären Wahlfächer eine Abhilfe.

rin
schrieb am 12. Februar 2010 um 03:38 Uhr Gravatar von rin

Ein Fach das sich einfach “Kultur” oder auch “Neue Medien” nennt, wäre sicher nicht schlecht. Da könnte man sich dann auch mit Filmen und Spielen beschäftigen. Ein eigenes Fach für Spiele scheint mir übertrieben, was soll man da die ganze Zeit lernen?
Im Deutschunterricht liest man ja auch nicht einfach spannende Bücher, sondern beschäftigt sich mit der literarischen Entwicklung. Konsequenter weise müsste man in so einem Computerspiele-Fache dann auch Atari 2600 Spiele durchnehmen usw.

Ich wäre eher dafür ein Fach einzuführen, dass sich mit TV, Internet usw. beschäftigt um das für die Kinder in ein Verhältnis zu setzen. Um zu merken, dass das TV nicht die Realität bestimmt.

Tucs
schrieb am 12. Februar 2010 um 23:00 Uhr Gravatar von Tucs

Wie tv bestimmt nicht die realität? oO
Mach mir keine angst…
*vor die glotze werf* jaa babara salesch gibs mir!

 
 
 
stitches
schrieb am 11. Februar 2010 um 19:58 Uhr Gravatar von stitches

jo und das fach “saufen”…gehört schließlich auch zur wirklichkeit der schüler und hat ein genauso großen pädagokischen wert wie computerspiele.
und nein ich bin nicht zwangsläufig ein schwarzmaler. ich spiele benfalls gerne pc und ps3 spiele (sonst wär’ ich nicht hier). aber es ist wirklich nicht nötig so etwas im unterricht zubesprechen, bzw. was sollte man da überhaupt besprechen?

Reno
schrieb am 11. Februar 2010 um 21:46 Uhr Gravatar von Reno

/sign
als fach sicherlich unpassend, dann müsste es auch Fächer wie Kinofilme oder Fernsehprogramm geben, damit verbringen Schüler genau so viel Zeit wie mit Computerspielen.
Wobei es als Wahlfach natürlich nicht schlecht wäre, dan müsste man allerdings auch noch andere freizeitliche dinge in unterrichtsfächer packen.

In den USA gibts sowas schon lange, wahlfächer wie golfen oder Harre frisieren O_o!

 
EvE
schrieb am 11. Februar 2010 um 22:32 Uhr Gravatar von EvE

Ich weiß nicht aus welcher sozialen Schicht du stammst, aber “saufen” gehoert in meiner Umgebung nicht zum “kulturellen Alltag”. Buecher, Musik, Kunst, Filme und eben Spiele jedoch durchaus.

Besserwisser
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:31 Uhr Gravatar von Besserwisser

Und nur weil er nicht zu DEINEM Alltag gehört? Also ich glaube viele Jugendliche saufen regelmäßig am Wochenende. Außerdem wird damit doch so gut wie jeder konfrontiert alleine wenn man abends durche Stadt läuft…

Genauso gut könnte ja jemand sagen das Spiele nicht zu seinem Alltag gehören (z.B. kein eigener PC oder sonstetwas)

 
 
 
Thrash
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:01 Uhr Gravatar von Thrash

Ist doch mal eine neue Idee, vor allem wenn man wirklich eine Geschichte aus Buch, FIlm & Spiel wie z.B. Harry Potter damit behandeln kann.

GreenTee
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:59 Uhr Gravatar von GreenTee

und was willst du daraus lernen?

cubei
schrieb am 11. Februar 2010 um 21:27 Uhr Gravatar von cubei

lol, die Frage “was willst du daraus lernen?” im zusammenhang mit Schule zu stellen ist ja wohl voll daneben.
Was lern ich denn aus den ganzen schrecklichen Büchern, die man im Fach Deutsch lesen muss, außer dass auch Analphabet sein seine Vorteile hat.

GreenTee
schrieb am 12. Februar 2010 um 15:41 Uhr Gravatar von GreenTee

“Datons Tod” – fraz. Revolution = Weltgeschichte.
“Kassandra” – griech. Mythologie/Deutschland Ost-West-Konflikt
“Die Verwirrungen des Zöglings Törleß” – soziale Konflikte/Pubertät/Autobiografie
“Don Carlos” – spanische Geschichte/Leben des Adels/Macht und Intrigen
“Effi Briest” – gesellschaftliche Konvention im Preußen des 19. Jahrhunderts

sooo, Harry Potter……..Gut/Böse? Also ehrlich, der Lehrwert ist doch eher marginal und steht der Unterhaltung hinterher.

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vanboaconstrictor
schrieb am 13. Februar 2010 um 11:53 Uhr Gravatar von vanboaconstrictor

ich stimme dir zu, dass solche bücher im deutschunterricht notwendig für die Gessellschaft sind. Doch bei Harry Potter übersiehst du so einiges:
Entstehen einer Diktatur
Massenmedien und deren Probleme
Freunschafts/ Pubertätsprobleme
Bekannt sein ohne es zu wollen
Schattenseiten der Popularität
politisches Engagement

 
 
 
Nudelh0lz
schrieb am 11. Februar 2010 um 22:08 Uhr Gravatar von Nudelh0lz

was wohl? interpretation kann man genau so gut mit solchem stoff wie mit büchern betreiben ;) und da wäre bei einigen die interesse vermutlich sehr viel größer ^^

GreenTee
schrieb am 12. Februar 2010 um 15:44 Uhr Gravatar von GreenTee

nööööööööööööööö

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Nabil
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:02 Uhr Gravatar von Nabil

Ich denke es würde zu wenig Lehrer geben die sowas unterrichten könnten.
Wenn ich an unserer Schule mal so gucke gibt es grade mal einen Lehrer der zumindest einigermaßen Informatik unterrichten kann.

Dinwis
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:10 Uhr Gravatar von Dinwis

@Nabil Erklär mir mal, was Informatik mit Computerspielen zu tun hat

Nabil
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:14 Uhr Gravatar von Nabil

Ich verdeutliche damit das die Lehrer an unserer Schule kaum Computerkenntnisse geschweige denn Videospielerfahrung haben.

Vince
schrieb am 11. Februar 2010 um 22:12 Uhr Gravatar von Vince

also am fachpersonal für das fach computerspiele wird leichter zu finden sein als mathe lehrer zb

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
Amex
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:51 Uhr Gravatar von Amex

Wenn du lesen könntest, Dinwis, würdest du vielleicht wissen, was Nabil überhaupt meint…
Er hat nie behauptet, dass Informatik mit Computerspielen zussamenhängt, sondern, dass es wenig “Fachpersonal” für ein solches Fach wie Computerspiele gibt.
An seiner Schule gibt es eben nur einen Lehrer, der halbwegs was von Info versteht. Demnach ist es schwer so etwas umzusetzen.

Verstanden????????????

Besserwisser
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:33 Uhr Gravatar von Besserwisser

Nein, er zieht als Beispiel heran, dass es nur einen Lehrer gibt der Info halbwegs kann, das hat aber NICHTS mit Spielen zu tun.

Genausp kann man sagen: Bei uns hat kein Lehrer Ahnung von Mathe, gibt ja grad mal einen der bissl sportlich ist.

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Nabil
schrieb am 12. Februar 2010 um 14:10 Uhr Gravatar von Nabil

Oh ja Leute die kaum einen Pc anbekommen sind bestimmt total krasse Hardcore Gamer.

 
 
 
 
 
Gentleman
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:04 Uhr Gravatar von Gentleman

Klar, neben Hautpfach “Fernseh gucken” und “Jamba Klingelton-Abo” passt das doch ganz gut…

Das bringt den Schülern einfach mal null komma garnix für die Zukunft. Sicherlich braucht nicht jeder viel Mathemathik, aber für einige Studiengänge auf jeden Fall. Nicht jeder braucht Latein, aber wiederum in einigen Richtungen schon. Aber wer braucht denn ein Fach Computerspiele? Für welchen Beruf? Das braucht man auch nicht für Informatik, das wäre kein Argument. Das ist vielleicht so ein kleiner Teil der “Medienkunde”, mehr aber auch nicht.

Ich bin ja selbst Zocker und pflege das Hobby mit Leidenschaft. Aber diese Idee ist unsinnig und irrational.

Bloodex
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:28 Uhr Gravatar von Bloodex
 
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:33 Uhr Gravatar von Haaku

Wenn ich mich nicht irre KÖNNTE man das Fach später in Spieledesign/Entwicklung gebrauchen. Nur mal 2 Beispiele ^^ Mit irgendeinem Beruf muss man Computerspiele ja auch herstellen oder? ^^ Noch ein Beispiel wäre “Spieletester” interne Alphas/Betas und so. Aber du hast recht. Es gibt keine Berufe in denen man das brauchen könnte *rolleyes*

Gentleman
schrieb am 12. Februar 2010 um 01:05 Uhr Gravatar von Gentleman

Ich bin selbst Informatikstudent und schon länger im IT Bereich tätig.

Deine “Spieletester” sind zumeist Studenten, wenn überhaupt. Das ist ganz bestimmt keine Berufsausbildung.

Spieleentwicklung ist ein vielschichtiger Bereich, von Softwaretechnik (technisches Design) bis Programmierung, über Grafiker bis hin zu Soundspezialisten. Dazu noch kreative Köpfe wie Storyschreiber beispielsweise. Sorry, aber ein Fach “Computerspiele” hilft dir einfach null auf dem Weg zum Programmierer.

Ich finds ja gar nicht verkehrt das Thema irgendwo anzuschneiden im Unterrichtsstoff. Aber die Frage nach einem eigenen Fach finde ich als Informatikstudent, Gamer und ehemaliger Schüler einfach hirnrissig.

Wenn wirklich jemand in seinem Werdegang in Richtung Spieleentwicklung gehen will, dann kann ich nur raten viel Mathematik zu pauken ;-)

 
 
mi28havoc
schrieb am 11. Februar 2010 um 23:16 Uhr Gravatar von mi28havoc
 
Besserwisser
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:35 Uhr Gravatar von Besserwisser

Also Mathe braucht doch der Großteil der Studierenden. Alleine schon BWL und Naturwissenschaften machen einen riesen Teil aus.

 
 
Dinwis
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:07 Uhr Gravatar von Dinwis

Alkohol gehört doch auch zum Leben der Schüler dazu. Warum dann Computerspiele als Fach?

Linksys123
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:44 Uhr Gravatar von Linksys123

/dafür

Saufen in der Schule!

Teaser
schrieb am 11. Februar 2010 um 22:07 Uhr Gravatar von Teaser
 
Anduryl
schrieb am 11. Februar 2010 um 22:33 Uhr Gravatar von Anduryl

Damals in der 9 Klasse hatten wir im Bio- Buch auf der letzten Seite das Rezept für die Herstellung von Fruchtwein gefunden. Als wir das unserem Bio-Lehrer, der dem Alkohol auch nicht so ganz abgeneigt war, gezeigt haben, hat er uns die Herstellung als langfristige Hausaufgabe aufgegeben. Nen paar Wochen oder Monate später, weiß gar nicht mehr wie lange es gedauert hat, ist schon ein paar schöne Jahre her seit dem, haben wir es dann in den 2 Stunden Bio-Unterricht verköstigt. Waren glaube ich so 20 Liter verteilt auf 12 Schüler, da die Moslems bei uns in der Klasse keinen Alkohol wollten. War damals ganz schön angeduselt als ich in den Bus nach Hause gestiegen bin.

 
 
 
Warblatt
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:18 Uhr Gravatar von Warblatt

Naja, das sehe ich eher kritisch. Finde ich nicht sooo sinnvoll, und das Argument, dass Spiele fast wie Bücher sind zieht auchmal nicht. Bei nem Buch lernst du halt passiv noch Rechtschreibung, nen guten Satzbau und evtl nen bessere Hochdeutsch als bei Spielen. Außerdem denkt man sich die Welt da praktisch… Im gegensatz zu Spielen wo sie einem so voergesetzt wird…

cubei
schrieb am 11. Februar 2010 um 21:40 Uhr Gravatar von cubei

Spiele sind nicht fast wie Bücher, sondern “besser”. Auf jeden Fall ist man viel aktiver. Und kaum ein Spiel schafft es ohne Text. In world of warcraft hab ich bestimmt mehr gelesen als in einem einzelnem Buch und da ich auf Englisch gespielt habe, war auch noch Fremdsprachenvermittlung dabei.

“Bei nem Buch lernst du halt passiv”
Also die alten Bücher, die ich im Deutschunterricht lesen musste, haben meine Rechtschreib- und Grammatikverständnis mehr verschlechtert als verbessert.

Besserwisser
schrieb am 12. Februar 2010 um 11:38 Uhr Gravatar von Besserwisser

Jo und bei allen Shootern ist auch so viel mit lesen :D
Zumal die meisten mit einem Spiel VIEL mehr Zeit verbringen als mit einem Buch…
Und in WoW lesen besteht hauptsächlich aus CHAT und der ist nicht gerade literarisch anspruchsvoll -> kein allzu hoher Lerneffekt

Laserboy
schrieb am 12. Februar 2010 um 13:41 Uhr Gravatar von Laserboy

Ich hab WoW damals auch mit englischem Client durchgespielt und mit Aufregung und Spannung die Storys verfolgt bis in den molten core und weiter. Die vielen Questtexte die ich gelesen habe sind mit Garantie einem eigenen Buch gleichgestellt.

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
 
 
Balnazza
schrieb am 11. Februar 2010 um 20:19 Uhr Gravatar von Balnazza

Als Fach find ich es schwachsinnig, aber ebenfalls schwachsinnig finde ich es, dass man aus dem Stehgreif nen Fußballturnier organisieren kann, aber wenn man nen WC3 Turnier (mit genügend interessenten) aufbauen will, werden einem Steine in den Weg gelegt, die es vorher gar nicht gab

 

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