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1
Februar
2010

Moral Kombat

Heute bekam ich eine Mail von Community-Mitglied Frank the Tank. Er verlinkte mir darin eine Doku und beschrieb sie wie folgt:

Ich bin vor kurzem auf folgende Doku zum Thema Gewalt in Videogames gestoßen und dachte mir, dass ich sie dir mal schicke, da ich der Meinung bin, diese Doku ist eine der wertneutralsten und objektivsten Dokus zu dem Thema. Meiner Ansicht nach leuchtet dieses 90-Minuten Werk das Thema sehr gut aus. Es geht um die Ursprünge der Videospielgewalt, das Medium Spiel als Kunstform, das Rating-System, die Unterschiede zwischen Gewalt in Spielen und anderen Kunstformen wie z.B. Comics und Märchen, die Selbstverantwortung von Eltern und Publishern und darum, dass Spiele wie Super Mario oder Zelda aus der gleichen Technologie hervorgegangen sind wie Postal 2, Manhunt oder als klassisches Beispiel Counter-Strike. Vor allem die letzte halbe Stunde des Films ist sehr sehenswert. Zwar würd ich diesen Teil nicht als Fazit bezeichnen, jedoch werden Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Problemthemen aufgezeigt sowie Vorschläge zum besseren Umgang mit diesem Thema gegeben.

Nun gibt es zwei Probleme an der Doku: Sie ist 1,5 Stunden lang, und sie ist komplett in englisch. Wenn Euch diese beide Umstände keine Probleme bereiten, kann ich Euch die Doku nur wärmstens ans Herz legen. Viel Spaß damit!

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22 Kommentare

Seiten: [1] 2 » Show All

Mego
schrieb am 1. Februar 2010 um 14:49 Uhr Gravatar von Mego

Hört sich interessant an. Werd ich mir dann mal angucken.

Und falls wer Probleme mit dem abspielen hat, versucht mal den Adblocker aus zu machen (hat bei mir geholfen).

 
Armin
schrieb am 1. Februar 2010 um 14:57 Uhr Gravatar von Armin

“[...] diese Doku ist eine der wertneutralsten und objektivsten Dokus zu dem Thema.”

Nicht wirklich ;) Nur weil sie unsere Meinung wiederspiegelt ist sie nicht objektiv. Interessent, gut recherchiert aber sie vertritt halt eine Meinung.

Naja, ich werde es mir mal heute Abend weiter ansehen und sicher auch weiterempfehlen. Danke Frank & Steve fürs Video.

Holz
schrieb am 1. Februar 2010 um 18:38 Uhr Gravatar von Holz

wenn diese meinung die wahrheit ist dann isses doch gut so, oder soll jetz die doku irgendwas erfinden damit sie extra keine meinung vertritt?

Armin
schrieb am 2. Februar 2010 um 00:52 Uhr Gravatar von Armin

Man hat doch sehr gut im Film argumentiert: Die Wahrheit ist nur der Konsens der Mehrheit. Siehe Comics, siehe fast jede neue Entwicklung.

Sogar Bücher sollten, als sie das erste mal der großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden die sogenannte Büchersucht auslösen, die natürlich nach allgemeinen anerkannten wissenschaftlichen Untersuchungen ganz ganz schlimm waren weil die Personen jeglichen Kontakt zur Realität verlieren würden! ;)

 
 
Okay
schrieb am 1. Februar 2010 um 22:37 Uhr Gravatar von Okay

Vllt guckst du es zu ende an bevor du schreibst das es “unsere Meinung” wiedergibt.
Es zeigt vor und nachteile aber fällt nicht gleich ein Urteil schlecht schlecht böse! oder gut, harmlos, passiert schon nix.

Echt guter Film, welcher zum Nachdenken anregt

Armin
schrieb am 2. Februar 2010 um 00:57 Uhr Gravatar von Armin

Willst du jetzt anzweifeln das es unsere Meinung ist? Oder das es nicht unsere Meinung ist weil Meinungen nur absolute Urteile für oder wider einer Sache sein können?

Okay
schrieb am 2. Februar 2010 um 04:57 Uhr Gravatar von Okay

Ich weiß ja nicht wie du auf “unsere” Meinung kommst und was du damit sagen willst. Jedenfalls…
Ich bin ex-Gamer ich spiele nur noch sehr selten.
Eins weiß ich, letztendlich will der Spieleentwickler Geld verdienen, so wie alle anderen Medienproduzenten. Gewalt verkauft sich gut, also werden Spiele mit Gewalt entwickelt.
Ob Videospiele Gewalt fördern etc interessiert mich nicht, es gibt weitaus wichtigeres…

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
 
 
DerMaaarkus
schrieb am 1. Februar 2010 um 15:07 Uhr Gravatar von DerMaaarkus

Werd ich mir heute abend mal reinziehen ;)
Danke für den Tipp.

 
Hasal
schrieb am 1. Februar 2010 um 15:43 Uhr Gravatar von Hasal

Hab ich schon vor paar Tagen jetzt gesehen.
Mir gefielen viele Sachen daran und andernseits auch einige gar nicht.
Ich fand es zum Beispiel gut, dass am Anfang doch arg kritisch an das Thema herangegangen wurde und auch die Geschichte des Mannes mit asiatischer Abstammung….es hat vielleicht auch uns Gamer mal gezeigt, dass die Bedenken der Kritiker nicht komplett aus der Luft gegriffen sind.
Es war auch gut gemacht, wie daraus dann etwas positives gewonnen wurde.

Nicht gefallen hat mir vorallem das Ende. Ich weiß nicht ob es auch an der Länge bzw meinen nicht perfekten Englischkenntnissen lag, aber es wirkte mir alles zu sehr danach, dass “Spiele das größte Gut der heutigen Freizeitgestaltung” ist.
Das Ende machte die ganze Doku ein wenig unglaubwürdig.

Man sollte sich vielleicht auch klar machen, dass der Inhalt wichtiger als die Präsentation ist, da letztere mir zwar so spannend gestaltet war, um die Aufmerksamkeit 90Minuten am Stück zu halten, aber zu sehr mit Effekt-Versuchen gespickt wurde, um 100%ig seriös zu bleiben.

Alles in allem ist es sehenswert und zeigt alle Sichtweisen auf das Thema.

MfG.

kaba
schrieb am 1. Februar 2010 um 21:07 Uhr Gravatar von kaba

jup geht mir sehr ähnlich
die Machart ist sowas von erste Sahne, dass ich mich oft zu sehr auf die bilder konzentriert habe, statt auf den text.
meine englischverständnis is auch nicht überragend, wodurch ich sicherlich viele fakten nicht verstanden habe, aber diese Art ist auf jeden fall besser, als diese bekannten hetzdokus

hat mir jedenfalls gut gefallen thx für den link

 
 
qqK
schrieb am 1. Februar 2010 um 15:45 Uhr Gravatar von qqK

War das nicht der Film, in dessen Trailer behauptet wurde, die 9/11-terroristen hätten ihre Flugkünste im Microsoft Flight Simulator gelernt?

 
painy
schrieb am 1. Februar 2010 um 16:10 Uhr Gravatar von painy

Zum Teil konnte ich zwar nicht ganz folgen, was aber mehr an anderen Dingen lag, als an meinen English-Skillz. Ich finde vor allem die Stelle interessant, wo der Entwickler von Ape: Odworld spricht und von dem Fan erzählt, welcher durch das Spiel wieder lachen konnte.

Wirklich tiefgründige Aussagen dabei, aber, wie es woanders schon geschrieben wurde, sind die Eltern, welche schlimme Erfahrungen mit Amokäufen machen mussten irgendwie fehl am Platz. Von diesen kann man doch keine objektive Meinung erwarten. Ich könnte in der Position keine abgeben.

 
rin
schrieb am 1. Februar 2010 um 16:40 Uhr Gravatar von rin

Kann vielleicht mal jemand eine Version hochladen die auf 200% beschleunigt ist? Dann kann ich es mir in 45 Minuten angucken. =P

 
Wega
schrieb am 1. Februar 2010 um 17:04 Uhr Gravatar von Wega

addblocker hat nichts mit dem abspielen zu tun, du musst nur javascript aktiv haben.

painy
schrieb am 1. Februar 2010 um 21:12 Uhr Gravatar von painy

Deshalb würde es, wenn es um AddOn’s geht, mehr sinn machen, so etwas wie noScript zu deaktivieren.

 
 
hyrox
schrieb am 1. Februar 2010 um 17:30 Uhr Gravatar von hyrox

Naja ich fands nicht so prickelnd.Dokus,die eine Meinung vertreten sind imho kritisch anzusehen. Siehe Michael Moore. Da kann ich nur den Kopf schütteln und mich fragen wie leicht sich die Leute von einem Team blenden lassen,das falsche Bilder auf falsche Aussagen legt und sich ne Doku zusammenbastelt.

So schlimm ist es hier natürlich bei Weitem nicht. Die Doku ist halbwegs interessant und beweist,dass gut recherchiert wurde,dennoch fehlt ihr die neutrale Anschauung.
Wenn Spiele als unser beinah größes Gut angpriesen werden,kann ich mich davon nur distanzieren.

Da kucke ich mir lieber Doku-Klassiker mit Tiefgang an,die jeder gesehen haben sollte wie z.b Why We Fight

Armin
schrieb am 1. Februar 2010 um 19:25 Uhr Gravatar von Armin

Danke für den Tipp, direkt mal angesehen ;)

 
 
cadgar
schrieb am 1. Februar 2010 um 18:21 Uhr Gravatar von cadgar

20 minuten hab ich mir angeschaut und dann ausgeschaltet.

es ist lediglich eine von vielen dokumentationen die nicht sonderlich aus der masse hervorsticht. dort wird genauso unterschwellig mit musik und schnitt manipuliert wie in jeder anderen doku.
objektivität bedeutet in meiner welt etwas anderes.

 

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