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20
Januar
2010

2045 werden Maschinen intelligenter sein

Im Jahre 2045 wird jede Nachrichtensendung und jede Website darüber berichten: “Eingeholt – Maschinen sind intelligenter als Menschen”. Der Sieg der künstlichen Intelligenz wird zum einschneidensten Ereignis in der Geschichte der Menscheit. “Den Zeitpunkt, an dem uns die Maschinen überholen, habe ich Singlarität genannt”, sagt Raymond Kurzweil. Er ist vor allem ein Zukunftsforscher, Fachbereich Techlologie. Kurzweil untersucht technologische Trends und versucht ihre Entwickelung in den nächsten Jahren vorherzusagen. Sie folgen tatsächlich mathematische belegbaren Gesetzen. Das bekannteste ist Moore´s Law, bekannt nach einem IBM-Gründer: Die Leistungsfähigkeit von Computerchips verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. “Das ist eine exponentielle Beschleunigung, und sie findet in vielen Hightech-Bereichen statt. Mit unseren Modellen können wir auf dem Gebiet technologischer Entwickelungen 20, 30 Jahre in die Zukunft schauen. Wegen der explosiven Natur der expotenziellen Beschleunigungen von technischen Entwickelungen kam ich zu dem Schluss, dass wir spätestens 2045 die Singularität erreicht werden”, sagt Kurzweil.
Was bedeutet es, wenn uns künstliche Intelligenz überlegen ist? Auf die Frage kann Kurzweil keine handfeste Antwort geben: “Nach der Singularität können wir nicht weiter in die Zukunft schauen.” Aber er kann spekulieren. Und er geht davon aus, dass künstliche und biologische Intelligenz verschmelzen. “*ber Neurochips und andere Möglichkeiten werdem wir unsere Biologie immer mehr ablegen und computerähnlicher werden und uns mit unseren Computer verbinden, bis der Computeranteil unserer Intelligenz eine Milliarde Mal leistungsstärker sein wird, als ihr biologischer Anteil. Dann wird unser Bewusstsein nicht mehr an biologischer Hardware gebunden sein. Wir werden unsere Intelligenz verschmelzen und uns wieder trennen können, genauso, wie es Computer heute tun. (Welt der Wunder)

Dazu schreibt Community-Mitglied Christof:

Hab mir heut mal wieder die Zeitschrift Welt der Wunder gekauft und bin da mal wieder auf einen interessanten Artikel gestoßen, in dem der Forscher Ray Kurzweil davon Spricht das 2045 die “Singularität” erreicht wird. Sprich Maschinen werden intelligenter sein als wir Menschen. Weiß nicht genau, was ich davon halten soll, einerseits sehr beeindruckend andererseits auch irgendwie beängstigend.

2045 ist nicht mehr soweit weg – evtl. werde sogar ich dieses Jahr noch erleben. Was haltet Ihr von der oben beschriebenen Zukunftvision? Spannend oder beängstigend?


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116 Kommentare

Seiten: [1] 2 3 4 5 6 7 8 » Show All

Strykaar
schrieb am 20. Januar 2010 um 13:56 Uhr Gravatar von Strykaar

Ich finde es unheimlich spannend ;)

Vorallem die theoretische Möglichkeit unsterblich zu werden, indem man die “biologische” Hardware nichtmehr braucht bzw. fast vollständig ersetzen kann.

Neurale Schnittstellen an Computern, Gedankensteuerung, virtuelle Welten ala “Matrix”…ich freue mich wirklich auf die nächsten 30-40 Jahre und bin gespannt wo wir in 40 Jahren wirklich stehen.

painy
schrieb am 20. Januar 2010 um 15:29 Uhr Gravatar von painy

Kann mich da nur anschließen. Wenn es tatsächlich soweit kommt, dass das Gehirn entbehrlich wird, dann gibt es keine Grenzen mehr. Wer nun sagt, dass es aber keinen Grund gibt Ewig zu leben, der liegt auch nicht mehr ganz richtig.

Wie Strykaar richtig sagt, wären dadurch auch Dinge wie eine Matrix möglich. Also wieso nicht einfach jede Welt einmal durchleben? Heute Real, morgen WoW und übermorgen mal schauen.

Wenn es stimmt, was die Forscher voraussagen, dann stehen wir an der Schwelle von etwas ganz großem. Aber nicht zu früh freuen, damals bei der Mondlandung meinten die auch, wir würden heute aufm Mars leben. ;)

Hasal
schrieb am 20. Januar 2010 um 17:29 Uhr Gravatar von Hasal

Es wäre nichtmal mehr nötig Kinder zu zeugen…um Überbevölkerung zu umgehen.

Nur der Individualismus macht mir eventuell Bauchschmerzen. Denn rein theoretisch wäre irgendwann etwas dem “Übermensch” ähnlichem geschaffen wonach ja bestenfalls jeder gebaut wäre. In dem Falle wäre jeder gleich. Gut, dass theoretische Gefühl, dass man Individualismus anstrebt, müsste auch auszustellen sein.
Naja, das weiter auszubauen ist sicher möglich und gefiele mir auch, würde aber die Ressourcen sprengen.

 
 
schrieb am 20. Januar 2010 um 18:28 Uhr Gravatar von immotal

Das würde bedeuten, dass Maschinen/Computer überlegen könnten. Wir Menschen können von vornherein entscheiden, ob etwas logisches richtig oder falsch ist. Eine Maschine hat einen vorgegeben Weg zur Bearbeitung dieses Problems. Würde sie nun intelligent werden, könnten sie aus unendlichen vielen Wegen zur Lösung eines Problems den richtigen sofort heraus suchen, ohne sie zu berechnen.
Das Beispiel des Handelsreisenden verdeutlicht dies.

Wir Menschen hingegen entscheiden ohne vorgeschriebenes Programm. Ein Computer tut dies nicht. Die Befehle, die er ausführen soll, werden jedoch zunächst ALLE durchgerechnet, unabhängig von ihrem Sinn. Zudem würden Maschinen dann selbst entscheiden, sprich programmieren, was sie zunächst tun. Das wird für sie nicht möglich sein, da kein Code dafür erschaffen werden kann.

skender
schrieb am 20. Januar 2010 um 22:21 Uhr Gravatar von skender

Naja aber das gehirn des menschen ist ja eigentlich auch in den grundzügen theoretisch nachbaubar, zumindest irgendwann, oder nicht ?

Duder
schrieb am 21. Januar 2010 um 14:16 Uhr Gravatar von Duder

Das künstliche Gehirne leistungsfähiger sein kann als unsere Gehirne mag ja stimmen, aber wie soll der Mensch etwas erschaffen, was intelligenter als er selbst ist? Eine für unsere Maßstäbe extrem lange Zeit ist verstrichen, bis sich durch Evolution der Verstand eines Menschen entwickeln konnte, daher ist es schon mal ausgeschlossen, dass sich allein durch Variation, wie im Falle der Evolution, in der “nächsten” Zeit so etwas stattfindet. Daher bliebe uns nur noch eine Maschine künstlich intelligenter als Menschen zu machen. Da gibt es jetzt ein großes Problem: Was ist eigentlich intelligenter? Wie ist Intelligenz überhaupt definiert? Ist diese Definition auch noch in Anbetracht unserer selbst beschränkten Intelligenz zutreffend und perfekt? Das heißt es ist einer Form der Intelligenz praktisch unmöglich eine “höhere” Form der Intelligenz zu erschaffen, da sie selbst nur einen begrenzten Horizont und eine bestimmte Vorstellung von Intelligenz hat. Das sieht man schon recht einfach an der Fragestellung, ob Tiere denn intelligent sind. Manche sagen ja, manche sagen nein.

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
Duder
schrieb am 21. Januar 2010 um 14:25 Uhr Gravatar von Duder

Manche sagen raionales (aus unserer gängigen Sichtweite) Denken wäre intelligenter, manche sagen die Vorstellung davon die Spitze der Evolution zu sein macht uns erst zusammen mit Emotionen zu dem was wir sind. Sprich: Würden wir ein künstliches Wesen mit Wissen vollstopfen wäre es nichts als eine Datenbank, maximal ein Computer, würden wir ein menschliches Gehirn nachbasteln wäre es nur ein Mensch mit künstlichen Organen. Daraus schließt sich, dass der wohl wahrscheinlichste Weg eine künstliche “überlegene” Intelligenz zu erschaffen der wäre, das menschliche Gehirn zu variieren und dann nachzubauen. Das dabei natürlich unzählbare “Fehlversuche”entstehen ist klar, was eine gewaltike moralische Fragestellung aufwirft. Selbst sollte diese überwunden werden, kann keiner von uns beurteilen, ob das erschaffene Wesen nun intelligenter als ein Mensch ist. Sollte das Wesen jedoch große geistige Ähnlichkeit mit einem Menschen haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich als besser als einen Menschen ansieht, obwohl selbstverständlich auch seine Sichtweise begrenzt ist.

 
Kiff
schrieb am 23. Januar 2010 um 01:05 Uhr Gravatar von Kiff

Auch wenn Maschinen eines Tages “intelligenter” als Menschen sind, heißt dies noch lange nicht, dass sie sich als “besser” ansehen. Solange die Maschinen nicht so konstruiert sind, dass sie sich selbst als höher als den Menschen ansehen können, oder von ihrer eigenen “Natur” aus dem Menschen dienen müssen, sehe ich da zunächst keinen Grund, warum eine künstliche Intelligenz einen solchen Gedankengang führen sollte. Dies gilt natürlich nur, wenn der Programmierer die nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Es könnte auch passieren, so stelle ich es mir zumindest vor, dass ähnlich wie bei der Mutation von Lebwesen bei der Produktion von diesen Maschinen kleine Fehler passieren, und sich dadurch ihr Programm ändert, bis sie ein solches Selbstbewusstsein entwickeln.
Natürlich gibt es keinen eindeutigen Intelligenzbegriff, das ist in meine Ansicht aber auch nicht von sonderbarem Belangen, da Intelligenz in meinen Augen nur ein Konzept, wenn auch ein unausgereiftes ist, des Menschen, um unsere kognitiven Fähigkeiten und Kapazitäten zu beschreiben, jedoch kein natürliches Gestz, aber wenn wir die Möglichkeit hätten, eine Maschine zu erschaffen, die zum Beispiel zu Kreativität in der Lage ist, oder sagen wir, eine Maschine, die zu den gleichen kognitiven Prozessen wie ein Mensch fähig ist, dann wäre diese uns schon in vielerlei hinsicht überlegen. Die Maschine hätte nämlich nicht mit den gleichen Restriktionen wie unser Gehirn zu kämpfen. Computer haben schon heute nicht unbedingt ein “besseres” aber doch ein verlässlicheres Gedächtnis als wir. Die Maschine könnte ohne Probleme zum Beispiel Klavierspielen lernen, weil das Programm schon von vorneherein darauf angepasst wurde, solche Fähigkeiten zu erlernen.
Ich kann nicht verstehen, warum Emotionen uns zu etwas besserem machen sollen, aber nicht einmal daran soll es bei den intelligenten Maschinen feheln, wenn uns das stört. Immerhin sind unsere Gefühle auch nur das Resultat Physikalischer und Chemischer Prozesse.
Im rationalem Denken werden die Maschinen auch kein großes Problem haben ihre Schöpfer zu übertreffen. Schon heute haben die Weltgrößten Schachmeister mächtig an den modernen Schachcomputern wie Deep Thought zu kämpfen. Hier benötigt der Programmierer auch nicht die Strategischen fähigkeiten eines Kasparov. Er muss lediglich die Regeln definieren, nach denen der Computer “denkt”. Also, dass wir Computer konstruieren können, die uns in Sachen Intelligenz überlegen sind, scheint nicht sonderbar unmöglich. Das Größte Problem wird wohl das mit der Kreativität, aber was nicht ist kann ja noch werden.

 
 
 
shark32
schrieb am 20. Januar 2010 um 23:52 Uhr Gravatar von shark32

Ich kann deiner Argumentation folgen und würde sie momentan auch unterschreiben, allerdings währe ich vorsichtig ausgehend von der heutigen Computertechnologie auf zukünftiges zu schließen, besonders nicht auf etwas das noch so weit entfernt liegt.

Bei solchen Themen schwebt mir immer das Zitat von einem hochrangigen Microsoft-Angestellten aus den 70ern ein… Sinngemäß: “Mehr als 64kb RAM werden Computer nie benötigen” :D

Aktuell kann ich mir auch nicht vorstellen wie ein Computer, der nur auf Basis von festgelegten Routinen agiert, etwas wie Vernunft oder Moral nicht nur anwenden sondern auch begreifen und weiterentwickeln können soll… Aber es wurden bereits soviele vorher undenkbare Grenzen gesprengt, dass ich mir nicht anmaßen will neue festzulegen.

Strykaar
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:38 Uhr Gravatar von Strykaar

Wir Menschen sind eigentlich auch nichts anderes als Maschinen. Eben biologische Maschinen.

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
 
 
SpaceHead
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:00 Uhr Gravatar von SpaceHead

Tja wer sagt auch, dass organisches Leben die Krone der Evolution ist? Auf jeden Fall sehr spannend. Auf der anderen Seite sollten wir ja im 21 Jahrhundert aber auch alle schon fliegende Autos haben… also wie immer: abwarten :)

 
Enslaved
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:02 Uhr Gravatar von Enslaved

Mal abgesehen von einem “omfg-die-Maschinen-werden-uns-alle-töten-Szenario” a lá Terminator wird das sicher eine interessante Zeit…Menschen verschmelzen mit Maschinen..naja einige betrachten das sicher wieder als absolut unethisch, aber hey, schade das ich nicht bei der Polizei bin, sonst würde ich Robocop werden! pEw pEw Laz0rpistolZ!

 
Bussstopper
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:03 Uhr Gravatar von Bussstopper

ich würd meinen dass maschinen jetzt schon schlauer als die meisten Menschen sind, rechnerisch gesehen…das mit in die Zukunft schauen hab ich nicht gerafft^^ werds mir nochmal gründlich durchlesen ;)
Meine Antwort auf deinen Frage ist dass ich es beängstigend finde, dass der Mensch schlauere Gegenstände als er selbst es ist erfinden will- Betonung liegt auf will, da wir Menschen ja ziemlich…eigensinnig sind…
mfg Bussstopper

Zao
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:45 Uhr Gravatar von Zao

Maschinen sind NICHT intelligenter als Menschen. Das menschliche Gehirn ist unglaublich viel komplexer als jeder Computer der im moment existiert. Der Grund warum Computer schneller sind ist, dass sie sich komplett auf nur eine Sache fixieren können, während das menschliche Gehirn mit viel “Müll” belegt ist.

So als Beispiel: Versuch dir mal vorzustellen, wieviel Speicherplatz jede alle deine Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle belegen würden.

Nihilius
schrieb am 20. Januar 2010 um 16:59 Uhr Gravatar von Nihilius

wenn irgendwann die möglichkeit besteht organische komponenten mit maschinen zu verbinden wird diese entwicklung sicherlich auch computersysteme betreffen.

wenn ein mensch also einen chip eingesetzt kriegen kann der seine rechenkapazität steigert oder ihm den direkten neuralinput an eine cpu ermöglicht wird dies garantiert auch umgekehrt möglich sein, also computer mit künstlichen organischen komponenten herzustellen.

allerdings haben maschinen auch einen nachteil, sie sind (noch) nicht fähig sich an situationen anzupassen die ihr programm nicht abdeckt, computer sind also “fachidioten” die nur mit dem arbeiten können was in ihrer datenbank vorhanden ist.

ich sehe das ganze mit gemischten gefühlen, einerseits finde ich so etwas faszinierend und habe mir immer vorgestellt wie es wäre wenn es wirkliche ki’s gäbe und nicht nur wie heute programme die intelligenz imitieren / vortäuschen.

andererseits graut mir vor der vorstellung was wäre wenn computer ein ähnlich hohes niveau erreichen wie z.B. in star wars, der matrix oder die borg in star trek und irgendwann beschliessen das menschen überflüssig / gefährlich sind.

aber ich glaube das ist eine art tief verwurzelte urangst unserer zeit, das wir eines tages von maschinen ersetzt werden könnten

 
Bussstopper
schrieb am 21. Januar 2010 um 18:06 Uhr Gravatar von Bussstopper

ich meine damit dass maschinen (wie ich geschrieben habe!) im rechnerischen sehr viel schneller sind als die meisten menschen, ich seh das art der intilligenz. Natürlich ist das menschliche Hirn sehr viel komplexer als irgendeine maschine, sei es taschenrechner oder pc.

 
 
cupido
schrieb am 20. Januar 2010 um 16:03 Uhr Gravatar von cupido

Computer (Maschinen) sind NICHT schlauer als Menschen, selbst der dümmste Mensch schlängt einen Computer bei längen, das was Computer so “schlau” werden lässt, sind die PRogramme die aber wiederum von Menschen programmiert werden, diese Programme sind Lösungen auf bereits bekannte Probleme und auch mehr oder weniger speziallisiert, d.h. du brauchst definierte Startwerte dann können sie auch eine brauchbare Lösung liefern, nicht mehr und nicht weniger. Was nun aber Intelligenz aus macht ist das selbstständige lösen von Problemen, Neues zu erfinden oder altbekanntes neu zu kombinieren, das fehlt Computern völlig. Klar Computer stecken wohl jeden in die Tasche wenns mal darum geht nen funktionswert zu errechnen, aber allein schon wenn wir in die Bilderkennung gehen, sind die Menschen noch (!) überlegen – wobei zugegeben das wird denk ich nicht mehr lange dauern, wenn ich da an Arbeiten bei mir an der Uni denke.

Aber mal zu dem Auszug da oben, dieser Raymond Kurzweil regt mich irgendwie auf, “Zukunftsforscher, Fachbereich Techlologie” so ein Gesocks saß vor 100 Jahren noch auf dem Jahrmarkt im Zelt und hat aus der Glaskugel gelesen, nun haben sie nen akademischen Titel und glauben zu wissen was in 35 Jahren ist. Die annahme dass die Entwicklung weiter exponentiel verläuft, dazu müssten die Bauteile entweder immer kleiner werden, womit man irgendwann auf subatomarer Ebene landet und dann nur noch unvorhersagbare quanteneffekte bekommt, viel spaß daraus ein Computer zu bauen (wo der schon die Nanotechnologie dran scheitert dass man die Wärme nicht oder nur unzureichend aus den Bauteilen raus bekommt). Oder aber man macht das was man jetzt macht und baut Dual Core, Quard Core und von mir aus ein Zentillion core (=Zentillion, Zahl mit 600 Nullen), da bekommt man nur irgendwann das Problem, dass wenn man diese Kerne noch irgendwie verbinden will damit sie auch eine Einheit bilden und man natürlich noch hohe Taktfrequenzen haben möchte dass dann die physik einem nen Strich durch die Rechnung macht da sich leider das E-Feld (und somit die Signale) nicht beliebig schnell ausbreiten und nicht mehr Rechzeitig ankommen, was auch die Leistung begrenzen dürfte. Kleines Beispiel: ne Taktfrequenz von 1GHz (also 1.000.000.000 Schaltvorgänge pro Sekunde) entspricht eine Weglänge von ~30cm, die das Signal in der Zeit zurück legen kann, wer schonmal ein Platinenlayout gemacht hat weiß 30cm ist nicht grade lang ^^

jetzt hab ich wieder viel mehr geschrieben als ich wollte : / aber irgendwie gerät man bei sowas in Rage.

Bonk
schrieb am 20. Januar 2010 um 17:10 Uhr Gravatar von Bonk

Naja und irgendwie haben 80 prozent deines Kommentars einen eher wackeligen Bezug dem ursprünglichen Text =/

 
Strykaar
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:43 Uhr Gravatar von Strykaar

Das einzige was einen Menschen zum Menschen macht, ist auch seine Datenbank. Unsere Datenbank wird ab unserer Geburt gefüllt und wir können auch nur anhand unserer Erfahrungen (unserer Datenbank) entscheiden was richtig und falsch ist.

Intressant zu dem Thema sind einige Abhandlungen über die Entwicklung des Gewissens.

Einem Menschen wird gesagt: XY ist böse, nicht machen. Das speichert der Mensch ab und kann dann danach handeln.

Einem Kind muss man auch sagen: Die Herdplatte ist heiß, nicht anfassen. Das kann man auch einem Computer sagen. Versteht ihr was ich meine ?

 
 
 
b0nez
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:12 Uhr Gravatar von b0nez

Geht ja gar nicht, Ihr vergesst alle das 2012 die welt untergeht….

abgeshen davon: interessant:>

Schneesturm3
schrieb am 20. Januar 2010 um 16:50 Uhr Gravatar von Schneesturm3
faceless
schrieb am 20. Januar 2010 um 21:14 Uhr Gravatar von faceless

stimmt
fuck ich sterbe ohne abi…

GreenTee
schrieb am 21. Januar 2010 um 11:41 Uhr Gravatar von GreenTee

Kam der Abi-Spruch wirklich nur um zu zeigen wie jung du bist?^^

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
 
 
Tucs
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:19 Uhr Gravatar von Tucs

Ganz ehrlich heutzutage wird alles vielzusehr kompliziert gemacht mit technik.
Wenn man früher ein haus gebaut hat hat man stromleitungen gelegt und fertig. Nu wird selbst die heizung,Rollos und haste nicht gesehen an einen server angeklempt.

Was man früher noch selbst reparieren konnte muss man nu einen techniker kommen lassen. Das der durchblickt ist auch nicht gegeben.
Ich lehne neuerungen ja nicht ab… aber nur wenn sie wirklich sinvoll sind und nicht nur aus dem grund gemacht werden… weil es halt geht.

Strykaar
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:45 Uhr Gravatar von Strykaar

Ich seh dich grad irgendwie als alten runzligen Rentner im Garten sitzen, der darüber meckert, dass früher doch alles besser war. sorry nicht böse gemeint ;)

 
 
HansoHanso
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:19 Uhr Gravatar von HansoHanso

Die grundlegende Frage hierzu sollte zuerst lauten: Was ist intelligenz?
Ist jemand intelligent der Schach spielen kann ? Dann ist die Maschine bereits viel intelligenter als der Mensch, oder ist es einfach nur “number crunching”? Es gibt hier einige Denkmodelle, wie z.B die ELISA software oder das Chinesische Zimmer. Jedoch bleibt das ganze immer auf einer philosophischen Ebene. Schlussendlich haben wir einen riesengroßen Hardware Vorteil, unser Gehirn kann sich selbst umkonfigurieren. D.h. unsere Hardware ist nicht statisch wie bei einem Chip, sondern programmiert sich quasi selber für gegebene Bedürfnisse (laufen lernen, neue Sprachen,…) um. Ab diesem Zeitpunkt läuft alles direkt in Hardware und ist deshalb super effizient.

Das einzige das Maschinen tatsächlich besser können ist simple Rechenaufgaben zu lösen,
und zwar mega schnell. Sie sind keineswegs fähig dynamisch zu reagieren oder etwa zu entscheiden. Dies ist immer alles eine Frage der programmierung, die ja immer noch vom Menschen gemacht wird. Man kann übrigens in der theoretischen Informatik beweisen, dass es keinen Algorithmus gibt, der entscheiden kann ob ein Programm korrekt ist oder nicht!!

Zurück zum Thema, ich halte diese Aussage für nicht sehr wissenschaftlich. Alleine die Aussage alles auf exponentiellen Funktionen zu basieren impliziert ja quasi, dass künstliche Intelligenz in dem Sinne messbar sein müsste und in dem Sinne auch exponentiell wächst? Moore’s Law außerdem hat leider auch ein Ende. Ich zitiere aus Wikipedia:

Auf Intels Entwicklerforum (IDF) im Herbst 2007 sagte Moore das Ende seines „Gesetzes“ voraus: es werde wahrscheinlich noch 10 bis 15 Jahre Bestand haben, bis eine fundamentale Grenze erreicht ist. Allerdings wurde ein halbes Jahr später von Pat Gelsinger, Chef der Digital-Enterprise-Sparte von Intel prognostiziert, dass das Mooresche Gesetz noch bis 2029 Gültigkeit behalten soll.

Dies hat zum Teil mit physikalischen Problemen zu tun (Lichtgeschwindigkeit ahoi!).
Ich glaube zwar auch, dass die Mensch-Maschine Schnittstelle kommen wird. (Es gibt ja jetzt bereits Chips die Blinden wieder rudimentäres Sehen ermöglichen). Jedoch ist Intelligenz mehr als schnell rechnen und Axiomen. Ich frage mich, was bringt uns dann die Fähigkeit sehr schnell zu rechnen? Es ist ja nicht so, dass computer von alleine rechnerische Probleme lösen, es braucht immer noch jemanden der weiß wie es gelöst bzw. modelliert wird.

so long,
Hanso

schrieb am 20. Januar 2010 um 15:13 Uhr Gravatar von Bairuike

Ich stimme mit dir größtenteils überein.
Ich denke der wesentliche Punkt ist, dass Maschinen schneller sein werden als Menschen jedoch nie Intelligenter sein können. Denn an dem Punkt würde sich die Frage stellen: Wer Programmiert ein Programm, welches Inteligenter ist als der Programmierer selber ? Ich denke nicht das dies Möglich ist. So werden die Maschinen uns vielleicht ein wenig “tunen” aber nicht “intelligenter” sein. Ausserdem ist ein rein Exponentielles Wachstum sehr unrelistisch. Vielleicht ein Natürlich Logarythmisches. Aber das prognostiziert ja der Moore selber.

 
simosh
schrieb am 20. Januar 2010 um 15:25 Uhr Gravatar von simosh

danke für deinen intelligenten beitrag, mich hats ja fast geschüttelt als ich den quatsch oben gelesen habe.

“zukunftsforscher” hat für mich etwas von – am anfang waren adam&eva… jaja, was die menschen immer gern zusammenträumen um sich nicht klein und allein zu fühlen, aber nicht für sich behalten können, wird halt publiziert.

 
Leserin
schrieb am 20. Januar 2010 um 19:59 Uhr Gravatar von Leserin

“Man kann übrigens in der theoretischen Informatik beweisen, dass es keinen Algorithmus gibt, der entscheiden kann ob ein Programm korrekt ist oder nicht!!”

Genau. Moral und ethisches Bewusstsein lässt sich nicht in mathematische Formen pressen. Deswegen sind wir noch keine Maschinen und werden es nie werden. Und die maschinen werden uns niemals überlegen sein können, höchstens uns ergänzen. Wenn man jedoch die Logik dieser Maschinen zur Weiterentwicklung programmiert, ohne ihnen Moral und Gewissen “erklären” zu können… warum Ende ich bei sowas immer gedanklich bei terminator oder Matrix?

Strykaar
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:53 Uhr Gravatar von Strykaar

Natürlich kann man einer Maschine moral und Gewissen beibringen. Ich habe mich ein halbes Jahr mit dem Thema Gewissensbildung und Moral beschäftigt.

Wie denkst du bildet sich denn ein Gewissen beim Menschen ? Das Gewissen ist nicht etwas das einfach jeder Mensch hat. Das Gewissen muss erst in der früher Kindheit durch die Umwelt geprägt werden. Durch Erfahrungen, Erziehung und äußere Einflüsse. Das Gewissen wird durch die Gesellschaft geprägt. Uns wird von klein auf beigebracht, was richtig und was falsch ist. Wenn man ein Kind nach der Geburt isolieren würde, würde es kein gewissen und keine Moral entwickeln. Der Mensch könnte später nicht entscheiden was richtig und falsch ist.

Also ganz Simpel gesagt, werden wir Menschen auch nur porgrammiert, wie z.B. Tat XY = Böse
Tat XX = Gut

oder noch simpler Herdplatte = Heiß = Nicht anfassen, sonst aua

Sowas könnte man auch einer Maschine einprogrammieren. Man kann einem Programm bzw. einer Maschine also durchaus ein “Gewissen” einprogrammieren.

Das einzige, was uns wohl immer von den Maschinen unterscheiden wird, sind Gefühle wie Liebe oder ähnliches, die bei uns einfach durch Hormone und andere biologische Stoffe im Gehirn ausgelöst werden.

 
 
 
t0b1z
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:23 Uhr Gravatar von t0b1z

Ich finde es schon beaengstigend, denn wenn wir dummen Menschen unsere Maschienen zu schlau machen werden, dann werden die Maschienen eines Tages von ganze alleine darauf kommen, dass wir Menschen total bescheuert sind und die Weld nur schlechter machen… Matrix laesst gruessen.

 
Chris
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:27 Uhr Gravatar von Chris

Das sind nur noch 35 Jahre. Wenn ich sehe, wie wenig sich unsere Welt seit 1975 geändert hat kann ich an diesen Quantensprung in den nächsten Jahren nicht so recht glauben.
Man sehe sich mal die Automagazine der 50er an, wo für die 80er Atomautos die fliegen können vorausgesagt wurden.
Damals der Hype um die Atomkraft, heute um die Computer.

Nichtsdestotrotz eine spannende Sache, ich fände es schön, wenn ich es noch mitbekommen würde…

kk
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:37 Uhr Gravatar von kk

Unsere Welt hat sich seit 1975 enorm verändert.

Chris
schrieb am 20. Januar 2010 um 15:21 Uhr Gravatar von Chris

Finde ich nicht, sie ist moderner geworden, ja. Aber groß verändert?

 
simosh
schrieb am 20. Januar 2010 um 15:26 Uhr Gravatar von simosh

stimmt – wir haben keine umweltprobleme mehr, kriege und hunger und große krankheiten gibts auch nicht mehr.

dafür haben wir internet.

HuiBuh
schrieb am 20. Januar 2010 um 16:57 Uhr Gravatar von HuiBuh

Nunja was wäre die Menschheit ohne Probleme … also die heile Welt wirds nie geben. Aus Lösungen entstehen neue Probleme (siehe aids, Krebs usw) und die Lösungen dafür schaffen wieder Probleme.
Wenn mans ganz ernst nimmt würde der Mensch komplett an Lebensaufgabe verlieren wenn es keine Kriege , Umweltprobleme , Hunger oder Krankheiten mehr gibt ( ganz davon abgesehen ,dass wir uns dann wie die Ameisen vermehren würden und spätestens 2050 die Welt komplett überbevölkert ist und es wieder zu kriegen um die Standartüberlebenssachen gibt)

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MaestroX009
schrieb am 20. Januar 2010 um 15:13 Uhr Gravatar von MaestroX009

Unsere Welt hat sich seit 1975 so stark verändert wie noch nie zuvor, jedenfalls von der Technischen Seite her.

Chris
schrieb am 20. Januar 2010 um 17:11 Uhr Gravatar von Chris

Findest Du?
Ich sehe nur Weiterentwicklungen bestehender Technik.

kk
schrieb am 20. Januar 2010 um 17:45 Uhr Gravatar von kk

Ich finde auch aus politischer oder gesellschaftlicher Sicht hat sich viel getan.
Es sind Sachen passiet, die aus damaliger Sicht unmöglich waren.

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MaestroX009
schrieb am 20. Januar 2010 um 20:15 Uhr Gravatar von MaestroX009

Früher gab es mal nur Einzeller und nun gibt es eine riesige Artenvielfalt,
auch das wäre rein theoreitsch nur eine Weiterentwicklung bestehender Technik ;) .
Von Poltik (zb Eiserner Vorhang) Technik (mit Internet etc) bis hin zum Umweltfreundlichen denken, hat sich sehr viel getan. Meiner Meinung nach hat sich alles noch nie so rasant Entwickelt wie in den letzten 2-3 Jahrzenten

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Duddk
schrieb am 20. Januar 2010 um 17:45 Uhr Gravatar von Duddk

Verzeih mir mein Besserwissen, aber bei so einem “ersten Thema”.
Quantensprung ist die kleinst mögliche “Bewegung” in der Quantenphsyik :) !

Wie viele von mir auch schon sagten, Computer sind nicht intelligent, unser Informatiklehrer sagte immer :”Der Computer ist dumm, aber er rechnet 1en und 0en wie ein irrer”.

 
 
Hersington
schrieb am 20. Januar 2010 um 14:29 Uhr Gravatar von Hersington

2045 werden wir merken das die ressourcen für einen super computer zu teuer sind.

Ein hyperr-intelligenter Computer?
Hört euch dazu mal dieses Hörspiel an:
http://www.freihoeren.de/modules.php?name=Downloads&op=view&lid=257

Ich denke das ist ne plausible THeorie

Strykaar
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:58 Uhr Gravatar von Strykaar

Wieso die ressourcen zu teuer ? Das einzige was an Technik teuer ist, ist die Entwicklung und nicht das Material.

Ein Quadcore Prozessor hat vlt. nen Materialwert von 50cent, was ihr so teuer macht ist die komplizierte Entwicklung und Verarbeitung.

 
 

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