Greyson Tales Banner
14
Januar
2010

Die Datenkrake ELENA

ELENA – klingt charmant, ist es aber nicht. ELENA wird eine gigantische die größte, jemals in Deutschland angelegte Datensammlung. Seit dem 01.01. diesen Jahres werden sensible Daten von über 40 Mio. Arbeitnehmern gespeichert – darunter auch das monatliche Gehalt, Fehlzeiten, Kündigungen und Abmahnungen. All das muss der Arbeitgeber jeden Monat an den Staat weiterleiten, der die Daten für mindestens zwei Jahre auf Vorrat speichert und für den Fall sammelt, dass ein Arbeitnehmer staatliche Leistungen beantragt. Die meisten der gesammelten Daten werden nie gebraucht. Datenschützer warnen vor einer neuen Dimension der staatlichen Vorratsdatenspeicherung, die zu Missbrauch geradezu einlade.

“Der gläserne Bürger” ist allgegenwärtig – wohin soll das noch führen? Komischerweise taucht auch hier das Gesicht einer gewissen Frau von der Leyen auf, komisch. Äußerst interessanter Bericht!

Danke an Bejita für den Link!


Kommentare RSS feed| Trackback URI

74 Kommentare

Seiten: [1] 2 3 4 » Show All

Magorian
schrieb am 14. Januar 2010 um 15:45 Uhr Gravatar von Magorian

Ist ja schon komisch das man die alten stasi spitzel alle in den Landtag wählt… wir hätten doch auch top jobs auf Bundesebene für die ;-)

Remi
schrieb am 14. Januar 2010 um 17:36 Uhr Gravatar von Remi

Also in Frankreich würden sie jetzt alle auf die Straße gehen und Autos und Staatliche gebäude abfackeln. Außerdem würden sie ihre arbeit blockieren. Sonst macht der Staat ja auch was er will, solang es jeder nur hinnimmt, wie bei uns in deutschland

Sieht
schrieb am 14. Januar 2010 um 18:47 Uhr Gravatar von Sieht

Warten wirs mal ab ;)
Wenn die so weitermachen geht das kanzleramt echt noch in flammen auf.

 
Oggl
schrieb am 14. Januar 2010 um 18:52 Uhr Gravatar von Oggl

AFAIK wurden wir Deutschen auch zur Demokratie genötigt, wir hätten immer noch nen Kaiser wenn kein Druck von außen gekommen wäre.
Außerdem bewirken die damit auch nicht mehr als wir hier.

Magorian
schrieb am 14. Januar 2010 um 21:24 Uhr Gravatar von Magorian

Naja ich stimme dir zu das deutschland es bis 1918 es nicht geschafft hatte sich für die Demokratie zu begeistern, aber deshalb zu sagen wir würden ohne die beiden WKs immernoch nen Kaiser haben halte ich dann doch für fragwürdig… Irgendwann hätten wirs auch alleine geschafft, zumindest hätte der Kaiser keine wirkliche machtposition.

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
Kopaka
schrieb am 14. Januar 2010 um 19:08 Uhr Gravatar von Kopaka

Wahrscheinlich ist das sogar die beste Methode, dem Staat zu zeigen, was der Bürger davon hält.

 
 
Doomgape
schrieb am 14. Januar 2010 um 19:29 Uhr Gravatar von Doomgape

jop und woher kenn wir so eine situation?
richtig WoW
gearscore itemrack armory … ^^ und wir sehen ja wohin das geführt hat
ps bin zu faul und zu müde das jetz noch näher zu erläutern deswegen nur dieser kleine denkansatz für euch ^^

 
tarentino
schrieb am 14. Januar 2010 um 19:47 Uhr Gravatar von tarentino

naja die größste datenbank ist ja die des GEZ die haben mehr als 42 mill haushalte das ist mehr als die Steuertypen haben …

 
 
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:03 Uhr Gravatar von Xevion

Der letzte Satz der Moderatorin ist genau richtig !

 
Telumehtar
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:03 Uhr Gravatar von Telumehtar

Ich mein, bis jetzt hab ich noch nicht viel zu tun. Und BIS ich damit zu tun habe, dauerts auch noch einige Jahre. Ich bin ja noch in der Schule, 10. Klasse..
Aber ich finds einfach übel, dass Daten von Arbeitnehmern jetzt gesammelt werden.
Im Endeffekt sind diese Daten doch eh nicht geschützt.
Irgendwann findet irgendwer hier in Deutschland ne Lücke in diesem System und dann haben wir das Problem.. Weiterer Datenverkauf nenn ich jetzt mal. Kann doch alles sein.
Wie gesagt, mich mag es NOCH nicht interessieren, aber allein jetzt zu wissen, dass später sensible Daten (so wie sie im Beitrag genannt werden) über mich gesammelt werden, das macht mich schon ängstlich und unsicher.

So far,
Telu

 
Equitos
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:05 Uhr Gravatar von Equitos

Was bedeutet dieser Bericht letztendlich für den Bürger bzw Arbeitsmarkt ?
Elena wird das Druckmittel der Zukunft sein, damit die Bürger für einen Hungerlohn arbeiten. Die verganene bzw anhaltende Finanzkrise passt doch sehr gut zu Elena.
Die Bürger gegeneinander ausspielen und so den Druck gegen den Staat gering halten.Und da passt es auch das im Jahre 2005 der Einsatz der Bundeswehr im eigenen Land möglich gemacht wurde und hierfür im speziellen Reservisten herangezogen werden.
Ein Schelm der etwas böses denkt.
Alle die Verschwörungstheorien ins Netz stelleten wurden nur müde belächelt. Ok manches ist davon überzogen, aber schaut Euch einmal den momentanen Trend an.
Wem nützt die Entwicklung der letzten Jahre ?

len
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:14 Uhr Gravatar von len

ja genau, die wirtschaftskrise hat “die regierung” geplant, damit sie die bundeswehr seit 2005 im inland einsetzen darf (was nebenbei bemerkt überhaupt nicht stimmt – die bundeswehr darf nicht im inneren eingesetzt werden), um dich als bürger zu unterdrücken. denn wer hat was davon? is doch klar: “die regierung”

Dep.ARTed
schrieb am 14. Januar 2010 um 21:49 Uhr Gravatar von Dep.ARTed

Die Wirtschaftskriese wurde doch nicht von der Regierung geplant. Das ist doch ganz klar! In Wirklichkeit haben wir alle schon bei der Geburt einen Chip eingepflanzt gekriegt, der nur darauf wartet an jenen Tag alle Menschen zu steuern. Die Wirtschaftskriese und das Datensammeln ist nur die Vorbereitung darauf, sodass sie realistisch langsam einzelne Menschen übernehmen können (Ohne das es der restlichen Welt auffällt).

Wir werden alle Sterben, aber wenn wir die Illuminaten rechtzeitig stoppen!!

 
Equitos
schrieb am 15. Januar 2010 um 01:08 Uhr Gravatar von Equitos

Dann les mal die aktuelle Bundeswehrzeitschrift zu diesem Thema.
Und das Gesetzt wurde am 05.11.05 dementsprechend abgeändert.
Also erst informieren bevor man schreibt, das stimmt nicht.
Das die Wirtschaftskrise geplant wurde habe ich nicht behauptet.

xReaper
schrieb am 16. Januar 2010 um 11:52 Uhr Gravatar von xReaper

lass mal schlümpfe erwürgen !

(Weitere Kommentare werden keine neue Ebene erzeugen)
 
 
 
 
SebiZ
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:09 Uhr Gravatar von SebiZ

Langsam kann man echt angst bekommen.. was man da in letzter zeit so hört..
die absichten zur vereinfachung sind ja schön und gut.. aber wirklich notwendig?
der missbrauch besonderes bei einem solchen riesen speichermedium ist eigentlich nur eine frage der zeit wenn man mich fragt. und ob nicht noch andere gedanken bis auch die vereinfach dahinter stehen weiß man auch nicht..
irgendwann wissen sie sogar wie oft wir unser klo gespühlt haben und was drin war..

 
Plumbum
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:25 Uhr Gravatar von Plumbum

was ist bitte wenn man nicht zustimmt?

wird man dann nicht eingestellt oder was? :D

incognito
schrieb am 14. Januar 2010 um 21:43 Uhr Gravatar von incognito

Frag ich mich denn welche Person ist ernsthaft dumm genug da zuzustimmen? Da brauch ich als Arbeitgeber gar net in die gesammelten Daten die ich über den Bewerber hab schaun, ich weiß er ist dumm genug um sich in ELENA einspeichern zu lassen.
Ich freu mich schon wenn das Zeugs auf wikileaks steht xD

 
 
Ownager
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:29 Uhr Gravatar von Ownager

Gibt es diesbezüglich schon Informationen betreffend einer Verfassungsklage?

Ansonsten seh ich das größte Problem darin, wenn man Arschlochchefs hat die Unbegründete oder sogar falsche Informationen in die “freien Textfelder” integrieren. Dann ist immer der Arbeitnehmer in der Pflicht das Gegenteil zu beweisen bzw. zu klagen das der Eintrag entfernt wird. Schlussendlich sehe ich darin nur wieder eine Möglichkeit des Staates seine Bewohner zu schröpfen. Und wie es der Mann im Video schon gesagt hat, nur ein Datum das nicht erhoben wird ist sicher…

 
Thomas
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:36 Uhr Gravatar von Thomas

Kann man das noch irgendwie stoppen, gibt es eine Petition?

 
Cher321
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:44 Uhr Gravatar von Cher321

Wir hatten gestern an der UNI einen Vortrag von einem Verantwortlichen der Rentenbehörde in Würzburg, wo die ELENA-Server auch stehen (für ganz Deutschland).
Das Ganze dient letztlich einzig und allein der Vereinfachung der Verwaltung von jeglichen Sozialleistungen in Deutschland. Bisher muss jedes einzelne Amt (in jeder einzelnen Stadt wohlgemerkt) bei den entsprechenden anderen betroffenen Ämtern anrufen um die benötigten Daten dann per Post oder Fax erhalten zu können um letztendlich eine dem Bürger zustehende Leistung verwalten bzw. auszahlen zu können. Wenn man z.B. das Rentenalter erreicht und dann natürlich seine Verdienste und einem zustehende Rente bekommen möchte, muss das zuständige Amt die gesamten Daten des Berufslebens der Person aus ganz Deutschland zusammensammeln (inkl. Arbeitgeber und Hasdunichtgesehen; man stelle sich den Aufwand vor; was wenn es den ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr gibt), da das bisher alles auf einzelnen Computer oder großteils auf Papier, PAPIER festgehalten ist. Das ist ein UNGLAUBLICHER Verwaltungsaufwand der zig Arbeitstage braucht um EINEM Rentner seine Rente zuzuteilen. ELENA sorgt dafür, dass die Daten zentral gespeichert werden. Damit entfällt 90% des Verwaltungsaufwands und somit 90% der Kosten, die in Deuschland einen nicht gerade geringen Teil der Staatsausgaben umfassen. Dass die Medien jetzt natürlich wieder einen Aufhänger für ihre manipulanten Sendungen brauchen ist natürlich logisch. ELENA sorgt für einen massive Verwaltungseinsparung. Nicht mehr und nicht weniger.
Außerdem: da steht nichts drinnen, was “dem Staat” bisher nicht bekannt ist. Bisher halt nur nicht zentral sondern verteilt auf zich Ämter und Behörden.

Es wird Zeit, dass viel mehr auf e-Government umgestellt wird, dann könnte man die Sozialleistungen um 10% erhöhen und würde im Vergleich zu jetzt immer noch Geld einsparen….

jones
schrieb am 14. Januar 2010 um 19:12 Uhr Gravatar von jones

1.) Ich kenne keinen rentner der seine rente durch dieses hin her nicht bekommt was derzeit noch herrscht. Die arbeitslosen und sonstig bedürftigen bekommen schon mit dem alten system ohne elena ihr kohle. kann mich nicht erinnern das einer in deutschland wegen den ämtern bis jetzt verhungern musste.

2.) schön das arbeitsplätze mit elena gespart werden. juhhhuu
nochmehr arbeitslose, und nochmehr druck auf den jenigen der seinen job in der behörde die elena benutzt behlaten durfte.

fazit.: es hat bis heute auch ohne funktioniert wird auch weiterfunktionieren und aufeinmal braucht man son dreck ?

Nebu
schrieb am 14. Januar 2010 um 23:22 Uhr Gravatar von Nebu

Wie kann man nur so unglaublich ungebildet sein? Endlich schreibt mal einer nen anständigen, sachlichen und nicht populistischen Beitrag und schon gibts jemanden wie dich, der nicht mal 2 sec nachdenkt und Argumente bringt die so unglaublich falsch und schlecht sind.

 
 
Moonie
schrieb am 14. Januar 2010 um 19:12 Uhr Gravatar von Moonie

Wie wollen die mir damit in 50 Jahren meine Rente berechnen, wenn nur 2 Jahre gespeichert werden? Lässt dich ganz schön einfach verarschen.

 
incognito
schrieb am 14. Januar 2010 um 21:44 Uhr Gravatar von incognito

Vor allem werden ja so Abmahnungsgeschichten und sowas heute noch nicht notiert, das ist doch der springende Punkt.

 
JupZup
schrieb am 15. Januar 2010 um 09:50 Uhr Gravatar von JupZup

Also wenn es tatsächlich nur um die Einsparung von Verwaltungskosten ginge würden folgende Daten nicht gesammelt werden müssen:

1. Fehlzeiten
2. Krankengeschichten
3. Abmahnungen
4. zugehörigkeiten zu Gewerkschaften bzw. Betriebsratstätigkeiten
(hier ist laut altem, und noch gültigem, Recht die Erhebung unzulässig!)
5. Urlaubszeiten
6. Freitextfelder zur Beurteilung von Arbeitnehmern

Wenn ich die Höhe der Rente, des ALG I. oder den Anspruch auf Wohngeld berechnen möchte benötige ich diese Daten nicht!!!!!

Wieso bekommen dann auch andere Behörden, Versicherungen und Arbeitsvermittler Zugriff auf die Daten????

Es scheint so zu sein das der Hr. von der Würzburger Rentenanstallt ein guter Retoriker und “Verkäufer” ist; Evtl. auch extra dafür Angestellt um genau auf solche kritischen Fragen mit “einlulender” Zersträuungstaktik zu argumentieren.

Da hat man euch gezielt unkritisch machen wollen.

Welche Frage noch interessant ist: Was passiert wenn man der Datenspeicherung wiederspricht? Wird das, wenn auch vieleicht auf Umwegen, als Kündigungsgrund ausgelegt? Mal ganz davon abgesehen das man vermutlich dann eh sehr schwer ne neue Stelle bekommt!

 
gtr
schrieb am 15. Januar 2010 um 10:43 Uhr Gravatar von gtr

“Bisher halt nur nicht zentral sondern verteilt auf zich Ämter und Behörden.”
und wenn etwas zentral gespeichert ist und jemand der diese informationen nicht haben soll verschafft sich dazu zugang hat er alles ALLES verdammt ALLES
also wesentliche sicherheitseinbußen
und daten, welche auf papier “gespeichert” sind sind wesentlich sicherer aufgehoben als digital auf einem rechner mit netzwerkzugang
anderes beispiel aus der spiele industrie
steam und battlenet accounts mögen zwar sehr praktisch und ein wenig zeitsparender sein aber sollte dein b-net acc geknackt werden sind alle deine spiele weg wenn du nun aber für jedes spiel nen eigenen b-net acc hast passiert dir das nicht

ergo ist mir das alles zu unsicher und nein ich habe kein vertrauen in die diskretion des staates UNSEREN staates
die daten werden dort so sicher sein wie ein stück käse auf einem tablett vor dem mauseloch

lg

 
 
Hansbaer
schrieb am 14. Januar 2010 um 16:50 Uhr Gravatar von Hansbaer

da mich dieses thema sehr interessiert,da ich auch arbeitnehmer eigentlich bin und zur zeit auf grund der wirtschaftslage arbeitslos (maschinenbauingenieur/fertigungstechnik) hab ich ein bisschen die seite von ELENA durchgeschaut.ich bin auf etwas erschreckendes gestossen:
Selbstauskunft

Hat jeder Teilnehmer gemäß § 103 Absatz 4 Viertes Buch Sozialgesetzbuch einen Anspruch auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten?

Im ELENA-Verfahren besteht ab 2010 für den Teilnehmer ein Anspruch auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten. Eine Auskunft ist vor 2012 aber nicht realisierbar, da der Abruf durch die abrufenden Stellen erst ab 2012 möglich ist.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist eine Öffnung des Verfahrens gegenüber Dritten ohne die Zwischenschaltung einer prüfenden abrufenden Stelle, also dem Vieraugenprinzip mit zwei Signaturkarten, nicht zu vertreten. Von daher wird es im Übergangszeitraum bis 1. Januar 2012 keine Auskunftsmöglichkeiten an die Teilnehmer geben.

jeder der mal ein problem mit einem amt oder ähnlichem hatte, weiß wie schwer es ist nach nur 2-3 monaten auf sein recht zu bestehen.hier geht es um eine wartezeit von 2jahren bis man überhaupt mal erfährt was über einen da drin steht.

incognito
schrieb am 14. Januar 2010 um 21:46 Uhr Gravatar von incognito

Suchen die zur Zeit wie blöd Ingenieure? Liest man doch dauernd.

 
 

Seiten: [1] 2 3 4 » Show All

Name (erforderlich)
E-Mail-Adresse (required - wird nicht veröffentlicht!)
URI
Dein Kommentar (kleineres Textfeld | größeres Textfeld)
Für Kommentare stehen folgende Tags zur Verfügung:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>