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21
Juni
2009

Das macht dann 1,9 Millionen bitte!

Filesharing, Urheberrechtsstreit und illegale Downloads: Das sind auch Themen, mit denen sich die Juristen in Deutschland tagtäglich rumschlagen müssen. In den USA nimmt das allerdings mittlerweile vollkommen absurde Formen an:

Zum Schluss ging es rasant: Nach den Schlussplädoyers im Wiederaufnahmeverfahren gegen die von der US-Musikindustrie wegen Urheberrechtsverletzung verklagte Jammie Thomas-Rasset kamen die Geschworenen schnell zu einem Urteil. Thomas-Rasset wurde wegen der illegalen Verbreitung von 24 Musiktiteln über Filesharing-Netze zu einer Strafe von 1,9 Millionen Dollar verurteilt.

Die klagenden Labels hatten Thomas-Rasset vorgeworfen, im “Shared”-Ordner ihres Kazaa-Clients über 1700 urheberrechtlich geschützte, aber zur Weitergabe nicht lizenzierte Musikstücke zur Verbreitung bereitgehalten zu haben. Gegenstand der Klage waren allerdings nur 24 einzeln genannte Songs, deren unrechtmäßige Verbreitung die Kläger im Laufe des Verfahrens nachweisen wollten. Das Gericht befand Thomas-Rasset nun schuldig, diese 24 Musiktitel, darunter Stücke von No Doubt, Linkin Park, Gloria Estefan und Sheryl Crow, illegal heruntergeladen und weiterverbreitet zu haben. Jeder einzelne Verstoß wurde mit einer Strafe von 80.000 Dollar belegt.

Bin ich der Einzige, der 1,9 Millionen Dollar für 24 Musiktitel ein klitzekleines bisschen überteuert findet? Nennt mich kleinlich…

Hier gibt es den kompletten Artikel –> Heise.de

Danke an Myia für den Link.


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90 Kommentare

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Warnie
schrieb am 21. Juni 2009 um 20:53 Uhr Gravatar von Warnie

80.000 pro lied..zahlt man doch aus der porto kasse oder?

ne wenn das auch in deutschland so wäre wäre jeder 2. mit internet bettelarm..einfach krank..

 
Epique
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:01 Uhr Gravatar von Epique

Interessant dabei, dass die Band “Linkin Park” selbst File Sharing absolut befürwortet.
War vor ein paar Jahren auf nem Festival, wo sie ausdrücklich “Napster” lobten (ist wie gesagt schon ein paar Jährchen her) und mehr oder weniger zum Filesharing aufriefen.

peder
schrieb am 21. Juni 2009 um 22:40 Uhr Gravatar von peder

Bei Napster zahlt man für die Songs…

Nekromis
schrieb am 21. Juni 2009 um 23:05 Uhr Gravatar von Nekromis

Aber auch noch nicht so lange… Früher war Napster ein illegaler Filesharingclient!

 
Epique
schrieb am 22. Juni 2009 um 01:05 Uhr Gravatar von Epique

Das war damals nicht so.
Ich rede von den Zeiten, als Napster noch nicht von AOL übernommen wurde, sondern
ne “illegale” Tauschplattform ohne Paymentsystem war.

 
 
 
Sisco
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:02 Uhr Gravatar von Sisco

Jau, am besten Suizid, scheiß auf ihre Kinder *_*

Gott, sowas idiotisches..

 
WhiteSeb
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:11 Uhr Gravatar von WhiteSeb

Muss es so absurd sein?
Theoretisch gesehn muss hier natürlich einmal das Lied selbst wieder bezahlt werden als auch ein Bußgeld.
So. Aber ich verstehe nicht, wie man auf 80.000 Dollar pro Song kommt.
Da ham die doch sicher ihre kompletten Produktionskosten für 1 Lied wieder drin.
Wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird zahlt man auch 40 Euro und keine 400.
Das is doch Schwachsinn diese Strafen.
Und abschrecken kann man da auch schon mit 800 – 8000 Dollar pro Lied, das is schon viel zu viel für normale Menschen.
Vor allem wollen die Geld, dass sie von der Frau niemals zurückbekommen werden, da sie als normaler Mensch nicht in der Lage sein wird, das alles zu zahlen.
Da gehts nicht um Bestrafung, sondern mal wieder nur ums Geld machen -.-

 
ossel
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:12 Uhr Gravatar von ossel

Typisch Amis, was soll man anderes von denen erwarten?

 
Mr.x
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:16 Uhr Gravatar von Mr.x

also 80000$ pro Titel ist schon ein klein wenig übertrieben *hust*.

Da kann man ja nur auf eine Hyperinflation hoffen, um das abzubezahlen.

 
ghol
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:17 Uhr Gravatar von ghol

naja ihr müsst auch mal sehen wie der msuik amrkt in den letzten jahren durch das internet zusammen gebrochen ist , wenn man vor 10 jahren nen nr 1 hit hatte musste man nich mehr viel machen so ist es heute nicht mehr meine freunde :p

Oddy
schrieb am 21. Juni 2009 um 23:54 Uhr Gravatar von Oddy

Stimmt…früher sind keine Nummer-1 Bands/Künstler in der Unbekanntheit und im finanziellen Niemandsland versunken…

ich hasse diesem stumpfen Aufruf: “Früher war alles besser”….da hatten wir noch schön Plumpsklos, nicht wahr? Ja klar…alles besser.

 
WhiteSeb
schrieb am 22. Juni 2009 um 09:20 Uhr Gravatar von WhiteSeb

Naja das is ja schon klar, die ham auch iwo ein recht auf ihr geld.
Aber mit 80.000 $ pro Song haben die die ganzen Produktionskosten für den Song schon wieder drin.
Und wie bereits gesagt, Summen von 100-1000 $ wärn auch noch ok.
Wobei sogesehn ja nur der Preis des Songs gezahlt werden muss und eine kleine Strafe.
Gehn wir davon aus, dass der Song im Laden ungefähr bei nem Album für 15€ mit knapp 15 Songs 1€ kostet, dann soll das heißen die Verhängen ne Strafe von 79.999$?
(Ich weis ich kann Euro nich einfach auf Dollar übertragen aber der vergleich kommt ungefähr hin)

 
 
Vex
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:19 Uhr Gravatar von Vex

24 songs mann ich will gar nicht wissen was ich zahlen müsste ich hab das mit hunderten von songs gemacht die zahl wäre sicher lustig zu lesen by the way gibt irgendwer kredite von 500 millionen euro ? ^^

 
Shap
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:36 Uhr Gravatar von Shap

In Deutschlang ist es so, das der Verbindungsbeweis des Providers nicht ausreicht um einem so eine Ilegale Downloadaktion anzukreiden. Ermittler müssen diese heruntergeladenen Dateien auf dem PC finden. Finden sie keine Dateien dann hat man diese Lieder, Filme, etc. auch nicht und es wurde kein Urheber verletzt.

 
BeWaterMyFriend
schrieb am 21. Juni 2009 um 21:41 Uhr Gravatar von BeWaterMyFriend

das machen die nur zum abschrecken und wichtig machen. Der Plattenfirma e.t.c. ist von vornerein klar, dass niemand diese horrende Summe zahlt. Es dient in der Presse lediglich zum Abschrecken. Meist wird sich ausser gerichtlich auf 2000 – 3000 Dollar geeinigt, da allen klar ist, dass niemand soviel bezahlen kann.

 

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